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TU Berlin

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Veranstaltungen im Wintersemester 2019/20

Dienstag, 10. September 2019

Lupe [1]

Die Vorlesungszeit naht! Offizieller Beginn ist Montag, der 14. Oktober.

In diesem Semester könnt ihr bei uns folgende Module hören:

  • Grundlagen der Raumfahrttechnik [2], Bachelor, 6 LP
  • Raumflugmechanik [3], Master, 6 LP
  • Projekt: Weltraumrobotik [4], Master, 6 LP
  • Raumfahrtplanung und -betrieb II [5], Master, 6 LP
  • Projekt Raumfahrtsysteme [6], Master, 6 LP
  • Raumfahrtsystementwurf [7], Master, 6 LP
  • Raumfahrtantriebe [8], Master, 6 LP
  • Weltraumsensorik [9], Master, 6 LP
  • Luft- und Raumfahrtelektronik [10], Master, 6 LP

TUPEX-8 Kick-Off

Mittwoch, 07. August 2019

Auch 2019 wollen wir uns wieder mit einem studentischen Projekt beim ESA/DLR REXUS-Programm bewerben. Von Kickoff (jetzt!) bis Launch (Frühjahr 2021) arbeitet ihr in einem interdisziplinären Team an einem (quasi-)CubeSat, der aus einer Höhenforschungsrakete in 80-100 km Höhe ausgeworfen wird. Missionsideen haben wir schon gesammelt, bei unserem Kickoff-Event werden die besten präsentiert und das weitere Vorgehen besprochen.

Datum:                14.08.19, 14-18 Uhr
Raum:                  F224

Gesucht werden Studierende aus dem Verkehrswesen, Luft- und Raumfahrt, Elektrotechnik, Informatik etc. Vorwissen nicht notwendig!

Wer Interesse, aber am 14.08.19 keine Zeit hat, wendet sich bitte per Mail an Martin Buscher und Sebastian Grau.

BEESAT-9 erfolgreich in Betrieb genommen

Montag, 15. Juli 2019

Am 05.07.2019 um 05:41:46 UTC wurde BEESAT-9 mit Hilfe des Startanbieters EXOLAUNCH auf einer Sojus/Fregat-Rakete, erfolgreich in den geplanten sonnensynchronen Orbit in 530km Höhe gebracht. Um 10:06 UTC wurde BEESAT-9 aus seinem Startcontainer ausgeworfen. Der Container sowie die Sequenzierung der Separation wurde von EXOLAUNCH entwickelt.  Als Startanbieter für Kleinsatelliten wurde auch der Transport der Satelliten zum Startplatz in Vostochny, die Integration auf die Rakete sowie die Organisation der Check-Out Kampagne von EXOLAUNCH durchgeführt. Das BEESAT-9 Team bedankt sich recht herzlich für die Startmöglichkeit und für den hervorragenden Service bei der Startkampagne, sowohl in der Vorbereitung, als auch am Startplatz.

Der Auswurf von BEESAT-9 war der Startschuss für die LEOP-Prozeduren. Fünf Sekunden nach der Saparation hat der Satellit sich automatisch eingeschaltet und das Speichern von Telemetrie begonnen. Nach 30min wurden die UHF-Antennen entfaltet und der Satellit fing an sein Rufzeichen (DPOBEM) als Beacon zu senden. 

Um 10:38 UTC kratzte BEESAT-9 erstmals den Empfangsbereich der Bodenstation der TU Berlin, allerdings bei einer Elevation von nur 1°. Das Team versammelte sich dennoch vor dem Funkgerät, um ein Lebenszeichen aufzuzeichnen. Und tatsächlich wurden mehrere Aussendungen des Beacons gehört, die im Abstand von 40s gesendet werden. Dies bestätigt die korrekte Funktion mehrerer substanzieller Subsysteme, wie dem Energiesystem, dem Bordcomputer und des Kommunikationssystems.

Seit dem Erstkontakt wurde BEESAT-9 mehrmals täglich betrieben und es wurden alle Systeme in Betrieb genommen. Auch die Hauptnutzlast, der GNSS-Empfänger von Hyperion Technologies, wurde mehrfach über komplette Orbits erfolgreich betrieben. 

In den nächsten Wochen werden die Experimente mit dem GNSS-Empfänger einen großen Teil des Satellitenbetriebs ausmachen, da einerseits das Hauptmissionsziel, die präzise Positions- und Orbitbestimmung verfolgt wird und andererseits eigene TLEs zur Durchführung von Lageregelungsmanövern auf dem Satelliten und zum Nachführen der Antenne auf dem Boden benutzt werden. Diese werden aus den Positions- und Geschwindigkeitsdaten generiert, die der GNSS-Empfänger liefert. Das Erstellen der TLEs für das Nachführen der Antenne ist essenziell für einen guten Empfang des Satelliten. Normalerweise werden die TLEs täglich durch NORAD aktualisiert und sind ausreichend genau. Durch den Auswurf von insgesamt 30 Satelliten in den gleichen Orbit konnten bisher allerdings noch nicht alle Objekte gesichtet werden (zurzeit 25, Stand: 18.07.19). 

Für mindestens ein Jahr soll BEESAT-9 mit dem Hauptaugenmerk auf die wissenschaftlichen Experimente betrieben um danach vermehrt in der Lehre eingesetzt zu werden. Das BEESAT-9 Team bedankt sich für die Unterstützung bei der Entwicklung des Satelliten und beim Erstkontakt. Die Beschreibung zum Projekt BEESAT-9 und zur Förderung des Vorhabens ist unter folgendem Link zu finden:

www.raumfahrttechnik.tu-berlin.de/menue/forschung/aktuelle_projekte/beesat_9/ [11]

Kleinsatelliteninitiative gestartet

Montag, 15. Juli 2019

Lupe [12]

Am 15.07.2019 trafen sich mehrere Raumfahrt-Professoren mit dem Koordinator der Bundesregierung für die deutsche Luft- und Raumfahrt Thomas Jarzombek im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zu einem Gespräch und gründeten die Kleinsatelliteninitiative deutscher Hochschulen und Universitäten. Ziel ist es die Bedeutung der Kleinsatellitenentwicklung an deutschen Hochschulen und Universitäten zu stärken.  Die TU Berlin ist mit dabei.

BEESAT-9 Ready for Launch

Montag, 01. Juli 2019

BEESAT-9 Flugmodell
Lupe [13]

Am 24. Mai 2019 wurde der Picosatellit BEESAT-9 dem Startanbieter EXOLAUNCH übergeben und in einen 12U-Deployer integriert, um zum Startplatz der Rakete, dem Kosmodrom Vostochny transportiert zu werden. Sowohl der Deployer als auch die Sequenzierung der Separation wurden von EXOLAUNCH entwickelt. Das BEESAT-9 Team möchte sich ganz herzlich bei EXOLAUNCH für die Startmöglichkeit und den hervorragenden Service während der Vorbereitungsphase bedanken.

In den letzten Wochen und Monaten wurden der Satellit getestet, kalibriert und ein Softwareupdate wurde vorbereitet und am Startplatz auf die Subsysteme aufgespielt.
Bei der Umwelttestkampagne wurde der Satellit zunächst auf einem Vibrationstisch fixiert. Bei den anschließenden Tests wurden die Startbedingungen simuliert. Vor allem wurden der Satellit mit Frequenzen über das gesamte Spektrum von 0-2000Hz angeregt und wurde den quasi-statischen Lasten ausgesetzt. Nach dem erfolgreichen Abschluss wurde der Satellit in einer Thermal-Vakuum-Kammer aufgebaut und dort einem Thermalzyklustest unterzogen. Insgesamt 4 Zyklen von -10°C bis 45°C simulierten die im Orbit auftretenden Thermalzyklen. Nach anschließendem erfolgreichen Funktionstest konnte der Satellit für den Start freigegeben werden.

Vom 13. Juni 2019 bis 17. Juni 2019 wurde das Check-Out des Satelliten am Kosmodrom erfolgreich durchgeführt und der Satellit final in den Auswurfcontainer integriert. Der Satellitenstart ist für den 05. Juli 2019 um 05:41:46 UTC in einen sonnensynchronen Orbit in 530km Höhe vorgesehen und kann unter folgenden Links verfolgt werden:

https://www.roscosmos.ru/26335/ [14]
https://m.youtube.com/user/tvroscosmos/featured [15]
http://www.russian.space/306/ [16]

Die Beschreibung zum Projekt BEESAT-9 ist unter folgendem Link zu finden:

https://www.raumfahrttechnik.tu-berlin.de/menue/forschung/aktuelle_projekte/beesat_9/ [17]

Lange Nacht der Wissenschaften 2019

Montag, 17. Juni 2019

Lupe [18]

Ein Erfahrungsbericht von Ferdinand Fürstenau, Student der Luft- und Raumfahrt

Am 15.06.2019 fand zum 19. Mal die Lange Nacht der Wissenschaften in Berlin und Potsdam statt. In mehr als 100 Veranstaltungsorten beteiligten sich Universitäten, Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen daran, ihre Forschungen der Öffentlichkeit zu präsentieren und dadurch Jung und Alt zu begeistern. Auch das Fachgebiet Raumfahrttechnik am Institut für Luft- und Raumfahrt beteiligte sich an der klügsten Nacht des Jahres.

Zurzeit betreibt das Fachgebiet Raumfahrttechnik neun Kleinstsatelliten in der Erdumlaufbahn. Bei der Veranstaltung "Winzlinge im Weltall" im Missionskontrollzentrum der TU Berlin wurden diese Satelliten, die zwischen 1 kg und 20 kg wiegen, vorgestellt. Während der Vorstellungen sollte ursprünglich Live-Kontakt zu den Satelliten aufgenommen werden. Da die Satelliten unglücklicherweise nicht zu den Uhrzeiten der Vorstellung über Berlin waren, wurde der Betrieb mit Labormodellen exemplarisch demonstriert. Der Betrieb von Labormodellen wird im Satellitenbetrieb besonders dazu genutzt, das Verhalten des Satelliten zu simulieren, potenzielle Fehler zu identifizieren und zu beheben. Irgendwann geht auch die Lebensdauer eines Satelliten zu Ende. Das Fachgebiet Raumfahrttechnik, und auch alle anderen Satellitenbetreiber, sorgen dafür, dass die Satelliten 25 Jahre nach Missionsende aus dem Orbit verschwinden. Dies passiert entweder durch langsames, natürliches Absinken, bis sie in der Erdatmosphäre rückstandlos verglühen oder durch gezieltes „Deorbiting“ per Satellitenantrieb.

Nebem dem Satellitenbetrieb gab es außerdem einen Raum für studentische Projekte. Beim Betreten des Ausstellungsraums der Raumfahrttechniker*innen wurden die Besucher*innen von BEAR (Berlin Exploration Assistant Rover) empfangen. Dieser Rover, der in Zusammenarbeit von wissenschaftlichen Mitarbeitern und  Studierenden der TU Berlin entwickelt wurde, kann autonom fahren, hat einen Roboterarm, um mit Armaturen eines Landers zu interagieren und kann Bodenproben nehmen. BEAR wurde für die European Rover Challenge entwickelt, bei der Teams aus ganz Europa antreten, um mit ihrem Rover verschiedene Aufgaben zu bewältigen. Dazu gehört auch eine Probe aus 15 cm Tiefe zu entnehmen, wozu BEAR dank eines Sample Retrieval Device in der Lage ist. BEAR wurde im Rahmen der Space Rover Projekte entwickelt, in denen terrestrische Testumgebungen für die Erforschung komplexer Missionsszenarien entwickelt und mit planetaren Rovern getestet werden. Die Besucher*innen interessierte vor allem die Frage, ob der Rover tatsächlich auf dem Mars eingesetzt werden soll. Das ist nicht der Fall, da bisher nur auf terrestrischer Testumgebung geforscht wird. In diesen Testumgebungen soll aber herausgefunden werden, welche Fähigkeiten und Systeme planetare Rover in Zukunft aufweisen müssen, um sehr komplexe Missionsszenarien zu bewältigen.

Die Studierendengruppe MarconISSta stellte ihr Spektrumanalyse-Experiment vor, das die Auslastung von Funkkanälen in der Erdumlaufbahn erforscht hat. Das Gerät im Handtaschenformat wurde am 13.08.2018 an Bord der Internationalen Raumstation (ISS) installiert und während des ISS-Aufenthalts des deutschen Astronauten Alexander Gerst betrieben. Die Besucher*innen konnten Entwicklungsmodelle der Missionshardware betrachten und exemplarische Flugergebnisse, unter anderem Heatmaps der Funkkanalauslastung, begutachten. Passend zum Thema Auslastung hatten die Besucher*innen Interesse daran, wie viel Platz im All noch zur Verfügung steht. Im erdnahen Raum ist immer noch genügend Platz für weitere Satelliten, doch hat sich die Anzahl der aktiven Satelliten in den letzten sechs Jahren verdoppelt. Das wirkt sich auch auf die verfügbaren Funkkanäle aus. Mit Hilfe von MarconISSta ist eine effiziente und ausgeklügelte Aufteilung dieser Funkkanäle aber möglich.

Neben Kleinstsatelliten, Rovern und Experimenten auf der ISS beteiligen sich Studierende der TU Berlin außerdem an Experimenten auf Höhenforschungsraketen. Die Projekte TUPEX-6 (TU Berlin Picosatellit Experiment) und TUPEX-7 sind Teilnehmer des REXUS/BEXUS-Programms des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt und der schwedischen Raumfahrtagentur SNSA. Das REXUS/BEXUS-Programm ermöglicht den teilnehmenden Projekten ein Experiment auf einer Höhenforschungsrakete mit parabolischer Flugbahn zu starten. Dabei erfährt die Rakete ca. 120 Sekunden Schwerelosigkeit, in der Experimente ausgeführt werden können, die unter normalen Bedingungen nicht durchgeführt werden können. TUPEX-6 startete bereits im Februar diesen Jahres mit dem Ziel ein neuartiges System zur Lageregelung von Kleinstsatelliten zu testen. Dafür entwickelte das Team eine für den freien Fall geeignete Einheit, die den Kleinstsatelliten der TU Berlin ähnelt und einen entsprechenden Auswurfmechanismus. Das TUPEX-7 Team übernimmt diesen Mechanismus, um im Februar 2020 eine neuentwickelte Einheit auszuwerfen. Die Ziele von TUPEX-7 beinhalten - unter anderem - das erfolgreiche Einbetten von hochintegrierten Seitenwänden in die satellitenähnliche Einheit, wodurch Platz und Entwicklungskosten gespart werden können. Während der Lange Nacht der Wissenschaften standen die Teams den Besucher*innen Rede und Antwort, erläuterten Mechanismen und stellten Experiment-Hardware, die bereits auf einer REXUS-Rakete geflogen wurde, aus. Die Frage nach den Temperaturen beim Wiedereintritt wurde besonders oft gestellt. Entgegen der Erwartungen der meisten Besucher*innen tritt die höchste Temperatur beim Start der Rakete auf, wobei die äußere Struktur der Rakete auf über 250°C aufgeheizt wird.

Die klügste Nacht des Jahres war auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg für das Fachgebiet Raumfahrttechnik, bei der die Berliner*innen über die Anstrengungen der TU Berlin in Richtung Weltall informiert und sicher der eine oder andere junge Mensch für die Raumfahrt begeistert wurde.

Veranstaltungen im Sommersemester 2019

Montag, 01. April 2019

Lupe [19]

Die Sommervorlesungen nahen! Offizieller Beginn ist diese jahr eine Woche früher am 9. April.
Beachtet die Starttermine unter den folgenden Links. Manche Kurse beginnen erst in der zweiten Vorlesungswoche!

In diesem Semester könnt ihr bei uns folgende Module hören:

  • Projekt Raumfahrttechnik [20], Master, 6 LP
  • Satellitenentwurf [21], Master, 12 LP
  • Satellitentechnik [22], Bachelor, 6 LP
  • Raumfahrtplanung und -betrieb I [23], Bachelor, 6 LP
  • Planetare Exploration und Weltraumrobotik [24], Master, 6 LP
  • Lageregelung [25], Master, 6 LP
  • Projekt Raumfahrtsysteme [26], Master, 6 LP

Ausschreibung: "MEET UP! Deutsch-Ukrainische Jugendbegegnungen"

Mittwoch, 27. März 2019

Lupe [27]

Amusing Science: NaturwissenschaftlerInnen aus Deutschland und der Ukraine engagieren sich für einen innovativen Umgang mit Wissenschaft und Technik.

 

Die Technische Universität Berlin lädt in Kooperation mit der ukrainischen Cherkasy State Technological University zur Teilnahme am MEET UP! Projekt zum Thema „Amusing Science“ ein.

Das Projekt besteht aus zwei wissenschaftlichen Treffen in Cherkasy (6 Tage) und Berlin (7 Tage), bei denen die Teilnehmer Erfahrungen austauschen und an wissenschaftlichen Veranstaltungen teilnehmen werden. Im Rahmen der Projektumsetzung nehmen die Teilnehmer gemeinsam an einer Reihe von Veranstaltungen teil, die sich mit der Popularisierung wissenschaftlicher Aktivitäten befassen, darunter Workshops, Schulungen, wissenschaftliche Picknicks - sowie deren Vorbereitung, Organisation und Durchführung.

Reise- sowie Übernachtungskosten werden seitens des Projektes getragen.

Teilnehmen können insgesamt 7 Bachelor-/Master- und Promotionsstudierende aller Fachrichtungen.

Bewerbungen bitte bis zum 10. April 2019 einreichen:
Offizielle Auschreibung [28]

TUPEX-6: Raketenstart mit Studierendenexperiment

Donnerstag, 14. März 2019

Lupe [29]
Lupe [30]

Nach anderthalb Jahren der Planung und Entwicklung steht das Projekt TUPEX-6 (TU Berlin Picosatellite Experiment 6) kurz vor dem Abschluss. Ende der Woche soll der von dem internationalen Studierendenteam entwickelte Kleinstsatellit aus einer Höhenforschungsrakete ausgeworfen werden und im freien Fall einen innovativen Lageregelungsmechanismus erproben. Im Gegensatz zu klassischen Rädersystemen erfolgt die Ausrichtung der Free-Falling Unit (FFU) im Raum durch die Geschwindigkeitsänderung eines flüssigen Metalls, welches durch 3D-gedruckte Kanäle fließt. Ein Vorteil dieser fluid-dynamischen Aktuatoren (FDAs) ist, dass sie in die Satellitenstruktur integriert werden können und damit Platz für größere Nutzlasten lassen. Im Fall von TUPEX-6 wird dieser Platz durch den Fallschirm eingenommen, mit dessen Hilfe die FFU sicher landen soll. Über die eingebauten GPS-Empfänger wird die FFU schließlich die eigene Position mitteilen.

Zusätzlich zur FFU hat das Team einen eigenen Auswurfmechanismus konzipiert, der die FFU vor den immensen Belastungen während des Starts schützen und im richtigen Augenblick von der Rakete trennen soll. Über ein elektronisches Interface kann bis zum letzten Moment mit der FFU kommuniziert werden. Die Verbindung mit den Federkontaktstiften wird automatisch getrennt, wenn die FFU durch Federkraft aus der Rakete katapultiert wird.

TUPEX-6 ist Teil des REXUS/BEXUS-Programms, welches durch die Kooperation des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der schwedischen Raumfahrtagentur SNSA europäischen Studierendenteams die Möglichkeit bietet, wissenschaftliche und technische Experimente auf Forschungsrakten und -ballons durchzuführen. Jährlich starten zwei Raketen und zwei Ballons vom Esrange Raketenstartplatz in Kiruna in Nordschweden. Das TUPEX-6 Team bedankt sich für die Unterstützung durch Mitarbeiter des Fachgebiets Raumfahrttechnik, sowie durch Techniker des DLR, der SNSA, der ESA und des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM). Ein Großteil der Auswerferstruktur wurde von der ILR-Werkstatt angefertigt.

BEESAT-4 überrundet und fotografiert DLR-Satellit BIROS

Mittwoch, 12. September 2018

Konstellation im Orbit einige Minuten vor dem Closest Approach in der Nähe des Südpols
Lupe [31]
Kameraausschnitt und Sonnenvektor zur ersten Bildaufnahme
Lupe [32]
Das Bild zeigt den Minisatelliten BIROS, aufgenommen von BEESAT-4, in einer Entfernung von 11,1 km
Lupe [33]
Dieses Bild zeigt den Minisatelliten BIROS, aufgenommen von BEESAT-4, in einer Entfernung von 9,9 km
Lupe [34]

Kurz vor seinem 2-jährigen Orbitjubiläum überrundet der Picosatellit BEESAT-4 (1kg) der TU Berlin den Minisatelliten BIROS (140kg) des DLR. Nach dem Auswurf von BEESAT-4 aus einem in BIROS integrierten Container am 09.09.16 folgte BIROS dem BEESAT-4 für mehr als 1 Jahr mit gezielten Orbitmanövern. Seit dem Ende der Manöver driften die beiden Satelliten auseinander. BEESAT-4 hat ein kleineres Masse/Fläche Verhältnis, die Orbithöhe sinkt daher ab und die Umlaufzeit wird geringer als bei BIROS.

Aufgrund dieses Effektes überholte BEESAT-4 den BIROS am 05.09.18. Die größte Annäherung der beiden vollzog sich um 15:27 UTC in der Nähe des Südpols. Dabei näherte sich BEESAT-4 dem BIROS bis auf 3,7km an.

Dieser Vorbeiflug wurde genutzt um die dreiachsenstabilisierte Lageregelung von BEESAT-4 zu demonstrieren und die Kamera auf BIROS auszurichten. Dazu wurde der Vorbeiflug zunächst mit STK simuliert und die genaue Lageausrichtung zu den verschiedenen Zeitpunkten bestimmt sowie die Drehrate des Satelliten um den BIROS immer im Blick zu behalten (Bild 2).

Für die Aufnahme von BIROS mussten verschiedene Randbedingungen sichergestellt werden. Zum einen durfte die Kamera von BEESAT-4 nicht von der Sonne geblendet werden und weiterhin musste BIROS von der Sonne angestrahlt werden, damit dieser auf dem Bild überhaupt zu erkennen ist. Die Bodenpixelauflösung der Kamera von BEESAT-4 beträgt ca. 150m bei einer Orbithöhe von 500km. Dies ergibt eine Auflösung von 1,1m bei der größten Annäherung der beiden Satelliten. Das entspricht ungefähr der Größe des BIROS inkl. ausgeklappter Solarpaneele. Dadurch dass der komplette Hintergrund schwarz ist und BIROS im besten Fall durch die Sonne hell erleuchtet wird, werden auch einige Nachbarpixel belichtet.

Beim Vorbeiflug am 05.09.18 waren die Randbedingungen nur zu Beginn erfüllt. Im Laufe der Annäherung drehte sich der BEESAT-4 immer mehr Richtung Sonne, was zu einer Überbelichtung der Kamera führt. Bild 3 zeigt BIROS in der Mitte rechts als hellen Punkt. Der Abstand der beiden Satelliten betrug zu diesem Zeitpunkt 11,1km. Zum Vergleich ist in Bild 2 die Konstellation aus STK zu sehen. Das zweite von BIROS aufgenommene Foto zeigt den BIROS in einem Abstand von 9,9km (Bild 4). Im Vergleich zum ersten Foto ist zu erkennen, dass der Lichtpunkt größer ist. Damit und auch mit dem Abgleich der hellsten Sterne und Planetenstellungen zu diesem Zeitpunkt lässt sich mit Sicherheit sagen, dass es sich um BIROS handelt.

Je nach Konstellation bei den nächsten Vorbeiflügen im Dezember und März wird versucht weitere Fotos von BIROS zu machen, dann bei hoffentlich noch größerer Annäherung.

SALSA erfolgreich abgeschlossen

Montag, 23. Juli 2018

Gruppenfoto von Review Board, DLR-Vertretern & Projektmitgliedern
Lupe [35]
Teammitglieder führen die Nutzlast dem Review-Board vor
Lupe [36]

Mit dem Qualification Review am 28.06.2018 wurde das Projekt SALSA erfolgreich abgeschlossen. In SALSA wurde eine Nutzlast zur Spektrumanalyse im Orbit entworfen. Dabei wurde zunächst ein Entwicklungsmodell entwickelt, um die generelle Funktionalität nachzuweisen. Im nächsten Schritt wurden zwei EQMs (Engineering Qualification Models) gefertigt, die verschiedenen Umweltbedingungen ausgesetzt wurden, um den Betreib im Orbit zu simulieren. So wurden u.a. die Auswirkungen von Strahlung, Vakuum und thermalen Zyklen getestet. Die beiden EQMs haben alle Qualifikationstests erfolgreich bestanden.

Neben der Entwicklung wurde bereits an einem Integrationskonzept in einen bestehenden Satellitenbus gearbeitet. Aus dem Projekt S-NET ist noch ein Flight Spare Model (FSM) verfügbar, das für eine Folgemission genutzt werden kann. Die Integration von SALSA in das S-NET FSM wurde in SALSA bereits vordefiniert und wird nun im Folgeprojekt SALSAT durchgeführt.

Das SALSA-Team dankt den Projektbetreuern vom DLR, dem Review-Board und den Studierenden, die im Rahmen von Abschlussarbeiten am Projekt teilgenommen haben!

TechnoSat – Mission Accomplished

Samstag, 14. Juli 2018

Schelfeis in der Antarktis aufnenommen von TechnoSat
Lupe [37]

Am vergangenen Samstag hat sich der Start von TechnoSat zum ersten Mal gejährt. Seit der Separation am 14.07.2017 um 09:03:30 UTC hat er nach 5438 Orbits die geplante einjährige Mission nahezu abgeschlossen.

In dieser Woche wird das TUBiX20-Team noch einmal alle Nutzlasten vollständig testen, um ihre Funktionstüchtigkeit am Ende der geplanten Missionsdauer zu verifizieren und damit den offiziellen Teil der Mission abschließen.

TechnoSat ist weiterhin voll einsatzbereit und das Team konnte im Mai durch umfassende Software-Updates von Bordcomputer, Lageregelungscomputer und Nutzlastdatenverarbeitung die Fähigkeiten noch einmal deutlich ausbauen. Unter Einsatz der drei Nutzlasten Kamera, Reaktionsräder und S-Band Sender wurden seitdem über 5.000 Fotos und 32 MByte Daten aus dem Orbit zum Boden übertragen.

S-Net Mission erfolgreich gestartet

Donnerstag, 01. Februar 2018

Aufbau und künstlerische Darstellung der S-Net Mission
Lupe [38]

Am 1. Februar 2018 um 3.07 Uhr mitteleuropäischer Zeit ist eine russische Sojuz-Rakete vom Weltraumbahnhof Wostotschny erfolgreich in den Orbit gestartet. Mit an Bord hatte sie vier Nanosatelliten aus Berlin-Charlottenburg. Sie wurden über fünf Jahre am Institut für Luft- und Raumfahrt der TU Berlin entwickelt und gebaut. Nun wurden die Satelliten für die Mission „S-Net" (S-Band Netzwerk für kooperierende Satelliten) in eine Höhe von zirka 580 Kilometer gebracht und in einem zeitlichen Abstand von 10 Sekunden nacheinander ausgesetzt. Der Kontakt zum ersten Satelliten konnte am 1. Februar 2018 um zirka 9.30 Uhr Ortszeit erfolgreich hergestellt werden, zu den drei weiteren Satelliten um kurz nach 11 Uhr.

Weitere Informationen unter: http://www.pressestelle.tu-berlin.de/ [39]

TUPEX-6 ausgewählt für den Start auf REXUS

Mittwoch, 24. Januar 2018

Lupe [40]

Das sechste studentische Experiment der Serie TUPEX (TU Berlin Picosatellite Experiment) des Fachgebiets Raumfahrtrechnik wurde für REXUS 25/26 ausgewählt. REXUS (Rocket Experiment for University Students) ist ein Partnerprogramm der deutschen, europäischen und schwedischen Raumfahrtagenturen und weiterer Verbände.

Seit 2007 wählt REXUS jährlich 8 bis 10 Studentenexperimente aus, um diese auf zwei Raketen zu starten. Forschungsbereiche sind unter anderem Atmosphärenforschung, Physik, Materialwissenschaften, Astrophysik, Biologie und Technologiedemonstrationen. Die REXUS 25/26 Mission wird vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Schweden voraussichtlich im März 2019 starten.

Das Studentenprojekt TUPEX-6 wird eine neuartige Lageregelungstechnologie an Bord eines CubeSats demonstrieren. Diese Technologie, genannt fluid-dynamische Aktuatoren für Picosatelliten (pFDA), wird an der TU Berlin entwickelt. REXUS 26 wird TUPEX-6 auf eine Höhe von 75–90 km bringen und den Satelliten auswerfen. Die folgenden 120 Sekunden in Mikrogravitation erlauben es TUPEX-63, die notwendigen Daten zu sammeln, um das Lageregelungssystem aus vier pFDA zu testen und zu bewerten. Das Projekt wird den teilnehmenden Studenten einen einzigartigen Einblick in den Lebenszyklus eines Raumfahrtprojektes geben.

Die Projektarbeit ist eine Kollaboration des deutschsprachigen Masterstudiengangs Luft- und Raumfahrttechnik und des englischsprachigen Masterstudiengangs Space Engineering des Fachgebiets Raumfahrttechnik. Die Zusammenarbeit von deutschen und internationalen Studierenden bei TUPEX-6 bringt einen interkulturellen Austausch auf technischer und persönlicher Ebenen mit sich. Das Team besteht aus 36 Studierenden aus 8 Ländern (Deutschland, Indien, Indonesien, Irland, Mexiko, Südafrika, Südkorea und den USA) mit unterschiedlichen Hintergründen in Physik, Luft- und Raumfahrttechnik, Elektrotechnik und Maschinenbau.

Die Idee für TUPEX-6 entsprang aus der Dissertation des Projektberaters Sebastian Grau und der Bachelorarbeit des Projektleiters Ferdinand Fürstenau. Das Projekt wurde im August 2017 gestartet und arbeitet momentan auf das Preliminary Design Review (PDR) Anfang Februar in Esrange hin.

Halbzeit der TechnoSat-Mission

Sonntag, 14. Januar 2018

Berlin am 12. Dezember 2017 bei Tag (li.) und Tokyo am 11. Januar 2018 bei Nacht (re.) von TechnoSat aufgenommen.
Lupe [41]
Horizont über Indonesien aufgenommen von TechnoSat am 29. November 2017
Lupe [42]

Der Nanosatellit TechnoSat hat am Sonntag, den 14. Januar 2018 um 9:03 (UTC) nach 2.742 Erdumrundungen die erste Hälfte seiner einjährigen Mission erfolgreich abgeschlossen und ist nach wie vor in bester Verfassung.

Die gesamte Satellitenplattform hat sich in diesem halben Jahr als sehr robust und zuverlässig erwiesen und konnte alle an sie gestellten Aufgaben mit Bravour meistern. 

Die Performance des Satelliten wurde unter anderem bereits mit einigen schönen Fotos von Berlin (am Tag), Tokyo (bei Nacht) und dem Horizont über Indonesien demonstriert. Für die Aufnahmen hat TechnoSat autonom (über zeitgesteuerte Kommandos): 

- die Reaktionsräder zur Ausrichtung, 

- die Kamera für die Bildaufnahme und 

- den S-Band Sender HiSPiCO für den anschließenden Downlink der Bilder zum Boden eingesetzt. 

Mit den Reaktionsrädern und dem HiSPiCO-Sender wurden hier zwei Komponenten erfolgreich eingesetzt, die auf der Nachfolgemission TUBIN bereits als Bestandteil der Satellitenplattform eingesetzt werden sollen. Das Zusammenspiel dieser Nutzlasten mit der Plattform stellt dabei ein komplexes Szenario dar, das im Vorfeld lediglich als optionales Experiment geplant war. 

Erfolgreiche Kommunikation mit BEESAT-3

Montag, 08. Januar 2018

Erster dekodierter Frame des BEESAT-3
Lupe [43]

4 Jahre, 8 Monate und 20 Tage nach seinem Start in den niederen Erdorbit ist es Wissenschaftlern der Technischen Universität Berlin am Sonntag, den 7. Januar 2017 zum ersten Mal gelungen, Kontakt zum Kleinsatelliten BEESAT-3 aufzunehmen. Kommandiert wurde BEESAT-3 dabei aus Berlin, empfangen wurde er von dem Funkamateur Jan van Muijlwijk (PA3FXB) von der CAMRAS foundation [44] aus den Niederlanden mit der 25m Antenne des Dwingeloo Radio Observatory [45].

Mit diesem Wissen konnte das BEESAT-3 Team dann am folgenden Montag auch Daten des Satelliten in Berlin empfangen. Die angefügte Abbildung zeigt die ersten in Berlin Empfangenen Daten des BEESAT-3 – der Satellit ist in sehr guter Verfassung.

BEESAT-3 (Berlin Experimental and Educational SATellite 3) ist ein im Rahmen einer vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt geförderten Initiative entwickelter CubeSat mit einer Masse von rund einem Kilogramm. Primäres Missionsziel der BEESAT-3 Mission ist die praxisnahe Ausbildung von Studierenden am Institut für Luft- und Raumfahrt der Technischen Universität Berlin. Daher wurde der Satellit vollständig von Studierenden im Rahmen von Lehrveranstaltungen, Designprojekten und Abschlussarbeiten entwickelt und gebaut. Sekundäres Missionsziel ist die Verifizierung eines S-Band Senders im Orbit.

Es wird vermutet, dass umfassende Erweiterungen am Bodenstadions-Setup es ermöglicht haben erneut eine Antennenentfaltung zu kommandieren, welche es dann ermöglichte Daten vom Satelliten zu empfangen. An einer genaueren Analyse der Umstände, welche jetzt einen Empfang ermöglichen wird derzeit gearbeitet.

Das BEESAT-3 Team bedankt sich außerordentlich bei Jan van Muijlwijk und der der CAMRAS Fundation, die maßgeblich zum Erfolg der Kontaktaufnahme beigetragen hat.

S-Net ready for launch

Montag, 18. Dezember 2017

Die vier S-Net Flugmodelle und das Checkout Team in Wostotschny
Lupe [46]

Das S-Net Team der TU Berlin hat erfolgreich am Kosmodrom Wostotschny (Amur Oblast, Russland) die letzten Startvorbereitungen an den vier Satelliten durchgeführt. Der Zustand der Satelliten wurde überprüft, finale Updates eingespielt und die Integration auf der Oberstufe vorbereitet. Die S-Net Satelliten sind nun bereit für den Start!

S-Net - Acceptance Passed

Montag, 27. November 2017

Lupe [47]

Anfang November 2017 fand am Institut für Luft- und Raumfahrt (ILR) der Technischen Universität Berlin (TUB) das sogenannte Acceptance Review für die Satellitenmission S‑Net statt. Ein eingeladenes Review-Board überprüfte die Ergebnisse der umfangreichen Umwelttests an den vier S-Net Satelliten. Im Anschluss wurde die Freigabe zur Auslieferung der Satelliten zum Startplatz erteilt.

Inzwischen wurden die vier Nanosatelliten gut verpackt nach Russland verschickt, wo sie aktuell am 22. Dezember 2017 (07:07:18 MEZ) vom neuen russischen Weltraumbahnhof ‚Wostotschny‘ gestartet werden sollen. Die Besonderheit bei Nanosatelliten ist, dass diese quasi ‚huckepack‘ mit einer Großmission gestartet werden müssen. In diesem Fall werden die S‑Net Satelliten mit einer russischen Soyuz-Rakete und den Erdbeobachtungssatelliten Kanopus III und IV gestartet. Somit steigt die Anspannung, aber auch die Vorfreude täglich, denn nun hat ‚die heiße Phase‘ der Mission begonnen. Anfang Dezember wird ein Team der TUB selbst vor Ort reisen, um ein letztes Mal den Gesundheitszustand zu inspizieren und die Integration auf die Fregat Oberstufe durchzuführen. 

Fachgebiet Raumfahrttechnik als Mitorganisator bei Erasmus+

Freitag, 24. November 2017

Lupe [48]

Am 16./17. Oktober 2017 fand an der TU Berlin die jährliche Tagung für die Erasmus+ Internationalen Partnerschaften statt, die Informationen zum Erasmus+ Aufruf 2018 in den verschiedenen Förderbereichen bot. Das diesjährige Motto lautete „Über Europas Grenzen hinweg – 30 Jahre internationale EU-Hochschulkooperationen“.

Organisiert wurde die Veranstaltung von der NA DAAD und der TU Berlin, wobei das Fachgebiet Raumfahrttechnik als Mitorganisator fungierte. Mit großem Erfolg haben wir eine Auswahl unserer zahlreichen von der Europäischen Kommission geförderten Forschungs- und Bildungsprojekte vorgestellt, mit deren Anzahl wir an der Spitze aller deutschen Hochschulen liegen. Wir freuen uns über die sehr positive Resonanz der teilnehmenden Organisationen und die große Anerkennung für unsere Aktivitäten.

Nähere Informationen sind auf der Homepage des DAADs zu finden:

https://eu.daad.de/service/veranstaltungen/2017/de/53638-erasmus-forum-fuer-internationale-partnerschaften--ber-europas-grenzen-hinweg-0-jahre-internationale-eu-hochschulkooperationen/ [49]

68. Internationaler Raumfahrtkongress

Freitag, 24. November 2017

Lupe [50]

Zwischen dem 25. und 29. September 2017 fand der 68. International Astronautical Congress (IAC), die größte Fachkonferenz im Bereich der Raumfahrttechnik, in Adelaide, Australien, statt.

In diesem Jahr präsentierte sich die TU Berlin, neben den 14 von Mitarbeitern des Fachgebietes Raumfahrttechnik gehaltenen Fachvorträgen, erstmalig auch mit einem eigenen Stand auf der Ausstellung. Dort wurde unter anderem über das international ausgerichtete Ausbildungsangebot, den Master of Space Engineering (MSE) Studiengang und über die Projekte des Fachgebiets Raumfahrttechnik informiert.

Das iBOSS-Projekt fand in diesem Jahr auf dem IAC besondere Beachtung. So wurden die Vorteile des iBOSS-Konzeptes sowohl durch Vorträge in verschiedensten Sessions als auch ausführlich in der Podiumsdiskussion "Next Generation On-Orbit Satellite Servicing and Refueling Programs" vorgestellt. Die Ausstellung eines eigenen iBOSS-3 Exponats auf dem Stand des DLR vermittelte weitere Eindrücke.

Die Idee des iBOSS-Projektes ist es, den traditionellen monolithischen Satelliten in wartungsfreundliche Bausteine zu zerlegen, die ein On-Orbit Satellite Servicing (OOS) ermöglichen. Durch die durch OOS erreichte Verlängerung von Lebensdauer und der Reduktion von Weltraumschrott kann der Erdorbit ökonomischer und ökologischer genutzt werden. Um diese Vision umzusetzen, kooperiert die TU Berlin mit der RWTH Aachen, dem FZI in Karlsruhe und dem RIF aus Dortmund.

Das iBOSS-Team der TU Berlin stellte auf dem IAC die maßgeblichen Technologielösungen des letzten Jahres vor. So wurde die thermale Schnittstelle sowie die Effizienz der Energieübertragung in modularen Satelliten einem internationalen Publikum präsentiert. Außerdem wurde das am Fachgebiet Raumfahrttechnik der TU Berlin entworfene und auf dem "Robot Operating System" basierende Software Framework "ROS Space" erstmalig vorgestellt und stieß auf ein breites Interesse.

Veranstaltungen im Wintersemester 2017/18

Mittwoch, 04. Oktober 2017

Raumfahrttechnik Vorlesungen im Wintersemester
Lupe [51]

Die Vorlesungszeit naht! Offizieller Beginn ist Montag, der 16. Oktober.

In diesem Semester könnt ihr bei uns folgende Module hören:

  • Grundlagen der Raumfahrttechnik [52], Bachelor, 6 LP
  • Raumflugmechanik [53], Master, 6 LP
  • Projekt: Weltraumrobotik [54], Master, 6 LP
  • Raumfahrtplanung und -betrieb II [55], Master, 6 LP
  • Projekt Raumfahrtsysteme [56], Master, 6 LP
  • Raumfahrtantriebe [57], Master, 6 LP
  • Weltraumsensorik [58], Master, 6 LP
  • Luft- und Raumfahrtelektronik [59], Master, 6 LP

TechnoSats 1000. Orbit

Montag, 28. August 2017

Überfluganzeige während TechnoSats 1000. Orbit
Lupe [60]

Am 19. September 2017 um kurz nach 11 Uhr (UTC) haben wir Kontakt zu TechnoSat während seines 1000. Orbits aufgenommen. Bei 234 der 1000 Orbits war der Nanosatellit in Reichweite unserer Bodenstation und wurde vom Operations-Team kontaktiert. Das Team konnte dabei über 8.5 MByte an Telemetriedaten herunterladen, um den Zustand des Satelliten zu überwachen.

Auch mit den Nutzlasten wurden erste Experimente durchgeführt. Nun haben auch die Nutzlast-Teams Daten ihrer Systeme zum Auswerten.

TechnoSat: Test und Kommissionierung

Montag, 28. August 2017

TechnoSats Drehraten während des Detumbling-Manövers
Lupe [61]

Aktuell werden TechnoSats Systeme evaluiert. Nach und nach werden dabei die einzelnen Subsysteme des Satelliten eingeschaltet, um ein Bild der Leistungsfähigkeit der Plattform zu erhalten. Das Team konnte alle Systeme funktionsfähig vorfinden und ist begeistert. Auch erste Experimente, wie zum Beispiel das Detumbling-Manöver, bei welchem die vom Auswurf des Satelliten verursachte Drehung gestoppt wird, konnten schon erfolgreich durchgeführt werden.
Der Satellit hat seinen Start und die ersten Wochen auf dem Orbit gut überstanden.

 

Parallel zu den Tests der Plattform werden bereits die Nutzlasten eingeschaltet und auf ihren Zustand überprüft. Die Durchführung von Experimenten mit TechnoSats Nutzlasten muss allerdings noch warten, bis die Plattform vollständig in Betrieb genommen wurde.

Erfolgreicher Kontakt

Freitag, 14. Juli 2017

Das Missionskontrollzentrum während des Überfluges
Lupe [62]

Nach dem erfolgreichen Start der Soyuz-2-1a folgten zwei Stunden großer Spannung bis sich TechnoSat pünktlich um 12 Minuten nach 10 mit seinem ersten Beacon zu Hause gemeldet hat.
In den ersten zwei Wochen Betrieb konnten wir schon viele Datenpakete herunterladen, welche wir nun im Team nun auswerten können. Dem Satelliten geht es prächtig - die Software läuft tadellos und alle Systeme funktionieren.
Jetzt geht es daran, nach und nach weitere Subsysteme zu überprüfen und in den Betrieb mit aufzunehmen, um die Experimente mit den Nutzlasten starten zu können.

Wir freuen uns auf ein erfolgreiches Missionsjahr!

TechnoSat ist bereit zum Start

Donnerstag, 13. Juli 2017

TechnoSat während der Integration in Baikonur
Lupe [63]

Die letzten Überprüfungen sind abgeschlossen und der 12. Satellit der Technischen Universität Berlin wartet nun auf einer russischen Soyuz 2.1 Rakete auf seinen Start am Freitag, dem 14. Juli 2017 gegen 8:36 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit. Ab ca. 7:00 Uhr gibt es eine Live Übertragung zum Start:

http://www.russian.space/306/ [64] 
http://www.russian.space/466/ [65] 
http://online.roscosmos.ru/  [66]
https://www.youtube.com/user/tvroscosmos [67] 

Zusammen mit über 70 anderen Satelliten aus Russland, Kanada, Japan, den USA und Deutschland wurde TechnoSat am 30. Juni auf die Fregat Oberstufe des Kanopus V-IK Starts integriert.
Zur finalen Überprüfung, sowie zur Integration waren Wissenschaftler des Fachgebiets mehrere Wochen auf dem russischen Kosmodrom Baikonur im Süden Kasachstans vor Ort.
TechnoSat wird unter anderen zusammen mit dem Stuttgarter Satelliten Flying Laptop auf einem 600 km hohen, sonnensynchronen Orbit von der Oberstufe separiert.

Unter den 7 Nutzlasten befinden sich neben Systemen des Fachgebiets Raumfahrttechnik der Technischen Universität Berlin unter anderem auch Experimente von der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, dem Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt, sowie dem Berliner Unternehmen IQ-Wireless.

TechnoSat – Acceptance Passed

Mittwoch, 29. März 2017

Das TechnoSat Team mit dem Qualifikations- und dem Flugmuster des Satelliten
Lupe [68]

Am 14. März 2017 wurde das Acceptance Review der Mission TechnoSat erfolgreich durchgeführt. TechnoSat ist ein 20 kg Satellit, welcher der Demonstration und Verifikation neu entwickelter Komponenten und Subsysteme im niederen Erdorbit für Nanosatelliten dient.

Dieses Review markiert einen wichtigen Meilenstein  der Satellitenmission, denn hier wird festgestellt, ob das Flugmuster alle Belastungstests erfolgreich durchlaufen hat. Dazu wurden im Vorfeld zu diesem Termin mechanische Vibrationstests, sowie Thermal-Vakuum-Tests auf Akzeptanzniveau durchgeführt. Des Weiteren wurden Funktionstests im Lageregelungsteststand genutzt um sicherzustellen, dass Sensorik und Aktuatoren ordnungsgemäß arbeiten. Ein End-to-End-Test mit dem TechnoSat Flugmuster konnte zeigen, dass der Satellit erfolgreich mit der universitätseigenen Bodenstation kommuniziert.

Zurzeit wartet das Flugmuster des TechnoSat auf die Auslieferung nach Moskau, von wo es dann weiter zum Startplatz in Baikonur im Kasachstan transportiert wird. Dort wird der Satellit erneut vom TechnoSat-Team entgegengenommen und noch einmal gründlich auf seine Funktionsfähigkeit geprüft. Anschließend wird er auf die Oberstufe einer russischen Sojus-Rakete montiert und von dieser in den Orbit gebracht. Der voraussichtliche Starttermin ist für Ende Juni angesetzt und führt TechnoSat auf einen sonnensynchronen Orbit mit einer Höhe von 600 km. 

Veranstaltungen im Sommersemester 2017

Montag, 27. März 2017

Raumfahrttechnik Vorlesungen im Sommersemester
Lupe [69]

Die Vorlesungszeit naht! Offizieller Beginn ist Dienstag, der 18. April, da der Montag dieses Jahr ein Ostermontag ist.

In diesem Semester könnt ihr bei uns folgende Module hören:

  • Raumfahrtplanung und -betrieb I [70], Bachelor, 6 LP
  • Satellitentechnik I [71], Bachelor, 6 LP
  • Projekt Raumfahrttechnik [72], Master, 6 LP
  • Satellitenentwurf [73], Master, 12 LP
  • Planetare Exploration und Weltraumrobotik [74], Master, 6 LP
  • Lageregelung von Raumfahrzeugen [75], Master, 6 LP
  • Technik der bemannten Raumfahrt [76], Master, 6 LP
  • Projekt Raumfahrtsysteme [77], Master, 6 LP

Luft- und Raumfahrtelektronik: Erster Micromouse Wettbewerb

Mittwoch, 08. März 2017

Micromouse sucht ihren Weg durchs Labyrinth
Lupe [78]

Am 8. März 2017 haben die Studierenden des Moduls Luft- und Raumfahrtelektronik ihre Micromäuse präsentiert. 

Das damit abgeschlossene Projekt war ein Teil der Lehrveranstaltung in der Grundwissen in der Elektrotechnik und das Programmieren von Mikrocontrollern vermittelt wird.

Ziel des Projektes war es, einen kleinen Roboter zu bauen, welcher ein Labyrinth erkundet, mit den gesammelten Daten den direktesten Weg vom Start zum Ziel berechnet und diesen Weg dann so schnell wie möglich zurücklegt. Der schnellste Roboter gewinnt den Wettbewerb.

Um in dem Labyrinth zu navigieren und die Wände zu erkennen wurden Ultraschallabstands-, Raddrehzahlsensoren und Gyroskope eingesetzt. Eine Datenverbindung für Telemetrie und Telekommandos wurde mittels Bluetooth aufgebaut. Die von den Studierenden selbst entwickelte Software lief auf einem STM32F0 Mikrocontroller. Etwas leistungsstärkere, aber immer noch sehr ähnliche Mikrocontroller werden in nahezu allen aktuellen Satelliten der TU Berlin eingesetzt.

BEESAT-4 im Orbit

Freitag, 09. September 2016

Missionskontrollzentrum während des Betriebs von BEESAT-4
Lupe [79]

Am Freitag den 9. September 2016 um 11:00:15 UTC wurde BEESAT-4 erfolgreich vom DLR Satelliten BIROS im Orbit ausgesetzt. Etwa 100 Minuten nach der Separation sendete der Picosatellit planmäßig die ersten Signale zur Erde.

Der Start beider Satelliten erfolgte bereits am 22. Juni 2016 vom Satish Dhawan Space Centre (SHAR) in Indien. Seitdem befand sich BEESAT-4 im Single Picosatellite Launcher (SPL) an Bord von BIROS. Um einen sicheren Betrieb nach dieser Zeit zu gewährleisten, wurde die erste Erdumrundung dazu genutzt, die Batterien des Picosatelliten aufzuladen. BEESAT-4 hat 100 Minuten nach dem Auswurf planmäßig seine beiden Antennen entfaltet und gegen 12:41:15 UTC den Beacon Modus eingeschaltet. In diesem Modus wird alle 40 Sekunden das Rufzeichen DP0BEH im Morsecode ausgesendet. Dieses akustische Signal im UHF Frequenzband wurde schon beim ersten Aussenden durch den Funkamateur Jan van Gils (Rufzeichen PE0SAT) in den Niederlanden empfangen. Danach folgten weitere Empfangsberichte aus Brasilien (PY2SDR und PY4ZBZ) und Australien (VK5HI).

Gegen 14:00 UTC konnte das Betriebspersonal der TU Berlin über Spitzbergen die erste Telemetrie empfangen. Alle Systeme arbeiten nominal und ohne Probleme. Die Batterien konnten nach der Aufenthaltszeit in BIROS wie geplant aufgeladen werden. Der Onboard Computer wurde wie geplant gestartet und zeichnete seit dem Auswurf Telemetrie auf. In den nachfolgenden Kontaktmöglichkeiten wurden weitere Subsysteme eingeschaltet und erfolgreich auf ihre korrekte Funktionsfähigkeit überprüft.

Im weiteren Tagesverlauf und am darauf folgenden Wochenende konnte der Beacon von BEESAT-4 in aller Welt gehört werden. So gingen weitere Empfangsbestätigungen aus den USA (W7KKE), aus Japan (JA0CAW) und aus Deutschland (DK3WN) ein. Wir möchten uns hiermit vielmals bei allen beteiligten Funkamateuren für die hervorragende Unterstützung bedanken und freuen uns auf eine weitere erfolgreiche Zusammenarbeit. Im folgenden seien nochmals alle beteiligten Funkamateure aufgezählt:
DK3WN, PE0SAT, PY2SDR, PY4ZBZ, W7KKE, JA0CAW, JA6PL, R4UAB, UZ7HO, EA4GPZ, BD5RV

Fachgebiet Raumfahrttechnik & ILA 2016

Montag, 06. Juni 2016

Lupe [80]
Lupe [81]

Vom 1. bis 4. Juni 2016 fand die ILA Berlin Air Show statt. Auch das Fachgebiet Raumfahrttechnik war in diesem Kontext auf verschiedenen Plattformen vertreten: Auf dem PINA Workshop, auf zwei ILA-Messeständen, in einem RBB zibb-Beitrag und auf dem International Space Film Festival.

Der 9. Pico and Nano Satellite Workshop (PINA) wurde vom Fachgebiet Raufahrttechnik organisiert und fand am 1. Juni 2016 auf dem ILA-Gelände statt. Circa 50 Teilnehmer hörten sich auf dem halbtägigen Workshop Vorträge rund um das Thema Kleinstsatelliten an.  Der Workshop findet jährlich wechselnd in Berlin und Würzburg statt, der PINA Workshop 2017 wird voraussichtlich im September 2017 geplant. Zusätzlich waren zwei Projekte des Fachgebiets (iBOSS und S-NET) mit Messeständen auf der ILA vertreten. Student Lennart Kryza wurde zum Round Table zu „Human Spaceflight Beyond Earth Orbit (https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=10153574430470667&id=54912575666 [82]) eingeladen.

Ebenfalls im Rahmen der ILA hat der RBB einen vierminütigen Beitrag über das Fachgebiet im Rahmen der Sendung zibb ausgestrahlt. Hier werden das Missionskontrollzentrum und das Nanosatellitenlabor vorgestellt: https://www.rbb-online.de/zibb/archiv/20160602_1830/minisatelliten.html [83]

Auch auf dem International Space Film Festival, dass vom 1. Juni bis zum 5. Juni 2016 im Cinestar Berlin stattfand, war man mit dem studentischen Roverprojekt SEAR vertreten. Während der Filmpausen hatten die Besucher Gelegenheit, sich über SEAR zu informieren. Lennart Kryza nahm außerdem an einer Filmbesprechung zum Film „Space Odyssey – Mission zu den Planeten“ teil und diskutierte mit ISS-Entwickler Günther Brandt über den Wahrheitsgehalt von fiktiven Raumfahrtfilmen.

BEESAT-4 - Ready for Launch!

Mittwoch, 18. Mai 2016

BEESAT-4 FM
Lupe [84]

Am 28. April 2016 wurde der Picosatellit BEESAT-4 zum DLR in Adlershof gebracht, um von dort, in den Satelliten BIROS integriert, zum Satish Dhawan Space Centre (SHAR) in Indien transportiert zu werden.

In den letzten Wochen und Monaten wurde hart daran gearbeitet, die verschiedenen Sensoren und Aktuatoren zu testen und zu kalibrieren. Für eine genaue Lagebestimmung wurden alle sechs Sonnensensoren mit einem 1200 Watt Scheinwerfer bestrahlt, um die Kalibrationsparameter für die Berechnung des Sonnenvektors zu ermitteln. Weiterhin wurden die Gyroskope auf einem Drehtisch getestet und in der Thermalkammer wurde die Temperaturabhängigkeit des Offsets bestimmt. Die Magnetfeldsensoren wurden in einer eisenfreien Hütte, frei von künstlichen magnetischen und elektrischen Feldern kalibriert.  Auch die für die Lageregelung benötigten Reaktionsräder und Magnetfeldspulen wurden auf korrekte Funktionsweise überprüft.

Am 10. Mai 2016 ist BEESAT-4 sicher und wohlbehalten in Chennai gelandet und in das SHAR auf Sriharikota transferiert wurden. Einen Monat später wird das BEESAT-Team dann ebenfalls nach Indien reisen um vor Ort den Check-Out durchzuführen und den Satellit auf Funktionstüchtigkeit zu überprüfen. Anschließend wird der Satellit ein letztes Mal in BIROS integriert. BIROS wiederum wird dann in das PSLV (Polar Satellite Launch Vehicle) eingebaut und so in einen sonnensynchronen Orbit in etwa 510 Kilometern Höhe geschossen. Der voraussichtliche Starttermin ist Ende Juni 2016.

Masterstudiengang Space Engineering geht in die 2. Runde

Donnerstag, 05. Mai 2016

Lupe [85]

Nach dem erfolgreichen Start des internationalen Masterstudiengangs Space Engineering im April 2015 begrüßte das Fachgebiet Raumfahrttechnik neue Studierende aus 11 Ländern, die im Sommersemester 2016 ihr Studium an der TU Berlin angefangen haben.

Das Programm bildet Systemingenieure aus, die in ihrem zukünftigen Berufsleben den schnell wachsenden Anforderungen der Raumfahrtindustrie standhalten können.

Die Schwerpunkte des englischsprachigen Studienprogramms liegen in den Bereichen Raumfahrtsystementwurf, Raumfahrttechnik, Raumfahrtplanung & -betrieb und interkulturelle Kommunikation. Während des zwei Jahre dauernden Studiums bekommen Studierende die Möglichkeit, ihre theoretischen Kenntnisse im Rahmen spannender Raumfahrtprojekte, an der Universität und bei den Industriepartnern, in die Praxis umzusetzen.

iBOSS-3 auf der Global Space & Technology Convention in Singapur

Samstag, 13. Februar 2016

Singapur, the iBOSS Booth at GSTC.
Lupe [86]

Am 11. und 12. Februar 2016 wurde auf der Global Space & Technology Convention, dem größten Raumfahrtkongress Südostasiens, das Vorhaben iBOSS-3 [87] präsentiert. Das Treffen wird jährlich von der Singapore Space and Technology Association in Singapur veranstaltet. Dieses Jahr standen der zunehmende Bedarf an maßgeschneiderten Technologielösungen in der Raumfahrt, verstärkte interkulturelle Zusammenarbeit und die Nachhaltigkeit im Weltraum im Vordergrund.

Mit Unterstützung durch das DLR Raumfahrtmanagement, unter anderem vertreten durch Dr. Gerd Gruppe, Mitglied des DLR-Vorstandes, wurden ausgewählte  Technologiedemonstratoren des iBOSS Projekts, durch die TU Berlin und ihrer Partner ausgestellt.

Die innovative iBOSS-Technologie zerlegt den klassischen Satellitenbus in standardisierte, rekonfigurierbare  und wartungsfreundliche Bausteine, die einen modularen Satelliten bilden. Dadurch kann die Raumfahrt in Zukunft ökonomischer und ökologischer, beispielsweise durch die Verlängerung der Lebensdauer sowie durch die Vermeidung von Weltraummüll, gestaltet werden. Dabei kooperiert die TU Berlin mit der RWTH Aachen, dem FZI Karlsruhe sowie dem RIF Dortmund.

Die iBOSS-3 Exponate weckten großes Interesse unter den Fachbesuchern der Messe und bereicherten das bestehende Technologienetzwerk um viele potentielle Partner.

Ansprechpartner: M.Sc. Maximilian Zinkewitz [88]

Team SEAR erfolgreich beim DLR SpaceBot Camp 2015

Freitag, 20. November 2015

Team SEAR beim DLR SpaceBot Camp 2015
Lupe [89]

Team SEAR hatte zu Anfang des Jahres eine Förderung für die Weiterentwicklung des gleichnamigen Rovers erhalten. Bereits in 2013 wurde SEAR von Studierenden im Rahmen von Lehrveranstaltungen, Abschlussarbeiten und einer Projektwerkstatt entworfen und gebaut um am DLR SpaceBot Cup 2013 teilnehmen zu können. Aufbauend auf den Erfahrungen konnten erhebliche Fortschritte in Hard- und Software gemacht werden.

In Vorbereitung auf das SpaceBot Camp 2015 wurde im September eine Qualifikation durchgeführt, bei welcher die Systeme der 10 Teilnehmenden Teams in Szenarien bestimmte Funktionalitäten vorzeigen mussten. Team SEAR war eines von drei Teams, welche die Qualifikation bestanden haben. Zum SpaceBot Camp im November konnte der Rover erfolgreich demonstrieren, dass er die vorgegebenen Aufgaben teilautonom bewältigen kann.

Studenten starten erfolgreich Raketen in Schweden

Start der DECAN-SHARK vom ESRANGE Space Center
Lupe [90]

Am 27. Oktober 2015 um 14:54 Uhr und am 29. Oktober um 9:55 Uhr wurden im Rahmen des DECAN-Vorhabens der TU Berlin die studentischen Höhenforschungsraketen SHARK I und SHARK II (Student High Altitude Rocket in Kiruna) erfolgreich vom ESRANGE Space Center bei Kiruna, Schweden gestartet.

Das DECAN-Team ist dafür nach drei Jahren harter Arbeit in das nördlich vom Polarkreis gelegene europäische Raketentestgelänge gereist, um bei winterlichen Temperaturen zwei Höhenforschungsraketen zu testen. Diese haben ein Länge von 2,90 m und eine Startmasse von 25 kg. Sie erreichte nach einer Flugdauer von 25 Sekunden eine Gipfelhöhe von 5,5 und 5,7 km und durchbrachen mit einer maximalen Fluggeschwindigkeit von 1.500 km/h die Schallmauer.

Das Raketenteam wurde dabei von externen Experten aus dem DLR, dem an der TU Berlin angesiedelten Aerospace-Institut sowie von Fachleuten der Qualitätssicherung begleitet und unterstützt. Das Vorhaben wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags.

Patenklasse beim SEAR Workshop

Dienstag, 07. Juli 2015

Patenklasse und Team SEAR zum Abschluss des Workshops
Lupe [91]

Am 07.07.2015 besuchten 30 Schülerinnen und Schüler einer siebten Klasse des Herder-Gmynasiums erneut das Fachgebiet Raumfahrttechnik. Studenten im Projekt SEAR zeigten in einem Workshop, wie man einen autonomen Mars-Roboter programmiert. Die Schulklasse ist die Patenklasse des Fachgebiets. Sie wird vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt zum DLR SpaceBot Cup 2015 eingeladen und wird dort das Team SEAR begleiten. Die Schulklasse erweitert derzeit SEAR's Testgelände um selbstgebaute Hindernisse und ein Marspanorama.

Separation von Picosatelliten im Parabelflug getestet

Vorbereitungen zum Experiment
Vorbereitungen zum Experiment
Lupe [92]

Im Rahmen einer gemeinsamen Parabelflugkampagne der Organisationen CNES, DLR und ESA vom 27. April bis 8. Mai 2015 hat das Fachgebiet Raumfahrttechnik mit dem Experiment TUPEX-5 [93] erfolgreich die Separation eines Schwarms stark miniaturisierter Satelliten in der Schwerelosigkeit getestet. Jeder der vier Dummy-Satelliten hat eine Masse von nur 330 Gramm. An drei Tagen wurden von einem Airbus A310 insgesamt 93 Parabeln mit je ca. 22 Sekunden Schwerelosigkeit geflogen. Die Ergebnisse sollen in zukünftige Satellitenentwicklungen des Fachgebiets einfließen.

Pressemitteilung: Picosatelliten erfolgreich getestet (12.5.2015) [mehr...] [94]

Girls' Day 2015 am Fachgebiet Raumfahrttechnik

Lupe [95]

Am 23.04.15 fand der Girls' Day 2015 statt. An diesem bundesweiten Aktionstag haben Schülerinnen die Möglichkeit, Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus dem technischen und naturwissenschaftlichen Bereich kennenzulernen. Das Fachgebiet Raumfahrttechnik nutzte die Möglichkeit, um einer Gruppe von 20 Schülerinnen das Studium Raumfahrttechnik näher zu bringen und die verschiedenen Forschungsprojekte, an denen Studierende und MitarberInnen arbeiten, vorzustellen. Neben einer einführenden Präsentation und einer ausgiebigen Fragerunde wurden die Mädchen durch die Labors geführt und hatten sogar die Gelegenheit, bei einem Überflug von BEESAT-2 "mitzuhorchen".

Master of Space Engineering gestartet

Lupe [96]

Der neue internationale Studiengang Master of Space Engineering des Fachgebiets Raumfahrttechnik startete am 13. April mit einer Einführungs- und Infoveranstaltung für Teilnehmer.

An dem ersten Durchgang des Masterprogramms nehmen Studierende aus 10 verschiedenen Ländern teil. Das Ziel ist die Ausbildung von Systemingenieuren, die in ihrem zukünftigen Berufsleben den schnell wachsenden Anforderungen der Raumfahrtindustrie standhalten können.

Die Schwerpunkte des englischsprachigen Studienprogramms liegen in den Bereichen Raumfahrtsystementwurf, Raumfahrttechnik, Raumfahrtplanung & -betrieb und interkulturelle Kommunikation. Während des zwei Jahre dauernden Studiums bekommen die Studenten die Möglichkeit, ihre theoretischen Kenntnisse im Rahmen spannender Raumfahrtprojekte, an der Universität und bei den Industriepartnern, in die Praxis umzusetzen.

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Zweistufige DECAN-Rakete beim DLR Raumfahrtmanagement in Bonn präsentiert

Präsentation der zweistufigen DECAN-Rakete der TU Berlin beim DLR in Bonn
Lupe [97]

Am Dienstag den 31.03.2015 stellten drei Vertreter der TU Berlin beim DLR Raumfahrtmanagement in Bonn den aktuellen Stand des Projekts „DECAN – Deutsche CanSat-Höhenrakete“ der TU Berlin vor. Insgesamt waren die acht teilnehmenden Hochschulen des vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) geförderten Raketenprogramms STERN – Studentische Experimental-raketen (TU Berlin, ZARM Bremen, Hochschule Bremen, TU Braunschweig, TU Dresden, Uni Stuttgart, TU München sowie Hochschule Augsburg) nach Bonn eingeladen, um den aktuellen Stand der jeweiligen Raketenprojekte, hochrangigen Vertretern des DLR Raumfahrtmanagements sowie Experten der DLR Forschungseinrichtungen in Oberpfaffenhofen, Lampoldshausen und Trauen, zu präsentieren.

Innerhalb des Vorhabens entwickeln, fertigen und erproben Studierende der Raumfahrttechnik am Institut für Luft- und Raumfahrt eine zweistufigen Höhenrakete. Das Ziel des Projekts besteht darin, die Studenten möglichst praxisnah an die Entwicklung von Trägerraketen heranzuführen. Hierfür sollen sie die Auslegung und Konstruktion der Subsysteme einer Höhenrakete und deren anschließende Integration und Erprobung unter professioneller Anleitung durchführen.

Zweistufigen DECAN-Rakete
Lupe [98]

Ein Highlight der Veranstaltung war die Ausstellung der zweistufigen DECAN-Rakete der TU Berlin. Die Rakete mit einer Länge von 5,10 Meter hat eine maximale Abflugmasse von 120 kg und ist in der Lage, eine kleine CanSat-Nutzlast in eine Höhe von 7 km zu transportieren. Dabei wird die Unterstufe von einem umweltfreundlichen Heißwasserantrieb und die Oberstufe von einem leistungsfähigen Feststoffmotor angetrieben. Nach dem Start der ersten Erprobungsrakete DECAN-X im April 2014, ist im Sommer 2015 der Start der Unterstufe geplant. Die Rakete soll dabei eine Gipfelhöhe von  etwa einem Kilometer erreichen und die Funktionen wesentlicher Baugruppen wie Bergungs- und Telemetriesystem demonstrieren.

Das DECAN-Projekt wird von externen Experten aus dem DLR, dem an der TU Berlin angesiedelten Aerospace Institut, dem TÜV sowie von Fachleuten der Qualitätssicherung begleitet und unterstützt.

Flugmodell von BEESAT-4 integriert

Mittwoch, 25. März 2015

Lupe [99]

Das Fachgebiet Raumfahrttechnik hat am 25.03.2015 ein weiteres Flugmodell der BEESAT Reihe vollständig integriert. Der Picosatellit BEESAT-4 soll mit einem GPS-Empfänger eine präzise Positions- und Orbitbestimmung durchführen und damit den Weg für Formationsflüge mehrerer Picosatelliten bereiten.

In der nächsten Phase sollen die Software finalisiert und die Umwelttests vorbereitet werden. Die Umwelttests werden auf Akzeptanzniveau durchgeführt, da die Qualifizierung bereits bei BEESAT-1 und BEESAT-2 erfolgte.

Weiterhin laufen die Vorbereitungen der Kalibrationskampagne für die verschiedenen Sensoren. Dazu zählen sechs Sonnensensoren, drei Magnetometer, zwei Gyroskope, ein Beschleunigungssensor und mehrere Temperatursensoren.  

Der Start von BEESAT-4 wird voraussichtlich im ersten Quartal 2016 stattfinden.

Partielle Sonnenfinsternis am 20.03.2015

Freitag, 20. März 2015

Lupe [100]

Die Raumfahrer des ILR hatten zur Sonnenfinsternis am 20.03.2015 auf das Dach des Instituts eingeladen. Dort waren diverse Beobachtungsmöglichkeiten vorbereitet: von der einfachen "SOFI"-Brille über Eigenbau-Lochkameras bis zu einem Teleskop. Sehr interessant wurde von vielen die Projektion des Sonnenbildes mittels eines Spiegelsystems gefunden.

Die ersten Sonnenbeobachter waren pünktlich zum Eintritt des Mondes vor die Sonne um 09.39 Uhr auf dem Dach. Zum Maximum mit 74 % Bedeckung um 10.47 Uhr waren alle Geräte dicht umlagert und die Spezial-Brillen wurden knapp. Um 11.57 Uhr verließ dann der Mond die Sonne wieder. 

Das Ereignis werden die meisten nicht so schnell vergessen, zumal, entgegen den kritischen Wettervorhersagen an den Vortagen, am 20.03. keine Wolke die Sicht behinderte.

Die nächste partielle Sonnenfinsternis in Berlin ereignet sich am 10.06.2021, die nächste totale Sonnenfinsternis erst am 03.09.2081.

Von Dr. Christian Weber

Partielle Sonnenfinsternis bei den Raumfahrern der TU Berlin [101]

Team SEAR ist beim SpaceBot Cup 2015 dabei

Montag, 08. Dezember 2014

Lupe [102]

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt hat am 08.12.2014 zehn Teams aus Deutschland zum Kick-Off für den SpaceBot Cup 2015 eingeladen. Beim nationale Weltraumrobotik-Wettbewerb sollen Roboter typische Aufgaben einer planetaren Mission autonom erledigen. Mit dabei ist auch das Team SEAR vom Fachgebiet Raumfahrttechnik. Der Rover SEAR wird von einem studentischen Team entwickelt, welches von wissenschaftlichen Mitarbeitern unterstützt wird. Bereits zum SpaceBot Cup 2013 haben über 50 Studierende in Lehrveranstaltungen, Abschlussarbeiten oder freiwillig an dem Rover gearbeitet. Der Wettbewerb soll im November 2015 in Bonn stattfinden. In diesem Jahr soll der Rover SEAR von einem unbemannten Luftfahrzeug begleitet werden, welches vom DAI-Labor entwickelt wird.

Fachgebiet Raumfahrttechnik feiert Kometenlandung

Mittwoch, 12. November 2014

Lupe [103]

Die erste Landung einer Raumsonde auf einem Kometen wurde in der letzten Woche in der breiten Öffentlichkeit gefeiert. Auch das Fachgebiet Raumfahrttechnik nahm an zahlreichen Veranstaltungen teil, die die Öffentlichkeit auf die Landung einstimmten oder die Landung live verfolgten:

Am Tag vor der Landung lud das DLR_School_Lab_Berlin fast 1000 Schülerinnen und Schüler in die Urania ein. Cem Avsar vom Fachgebiet Raumfahrttechnik moderierte das Event, bei welchem die Details der Mission erklärt und eine virtuelle Reise durch das Universum unternommen wurden. Martin Buscher hielt zeitgleich im Nebenraum einen Vortrag über den langen Weg der Rosetta zum Kometen „Tschuri“. Dieser Vortrag fand im Rahmen der MathInside-Vortragsreihe des Forschungszentrum MATHEON statt. Dabei wurden die komplexen Bahnberechnungen und Manöver der Raumsonde für Laien verständlich erklärt und die vielen Fragen der wissbegierigen Schülerinnen und Schüler beantwortet.

Am Tag der Landung lud das DLR-Insitut für Planetenforschung die Öffentlichkeit in die Urania ein, um die ersten Ergebnisse der Landung zu verfolgen. Cem Avsar als Moderator kündigte Koryphäen aus der Kometen- und Raumfahrtforschung ein. Darunter waren Professor Dieter B. Herrmann (Astronom) , Professor Ralf Jaumann (DLR) und Harro Zimmer (Raumfahrtjournalist).

Auch am Fachgebiet Raumfahrttechnik fanden sich Studierende zusammen, um die Landung gemeinsam im Live-Stream zu verfolgen.

DLR Newsmeldung: http://www.dlr.de/dlr/desktopdefault.aspx/tabid-10252/356_read-12131/#/gallery/17167

Green Day am Fachgebiet Raumfahrttechnik

Mittwoch, 12. November 2014

Lupe [104]

Am 12.11.2014 fand bundesweit der "Green Day" statt. An diesem Tag haben Universitäten die Möglichkeit, interessierten Schülerinnen und Schülern „grüne Aspekte“ ihrer Studiengänge zu präsentieren. Das Fachgebiet Raumfahrttechnik nutzte diese Veranstaltung, um den Schülerinnen und Schülern Lösungen zur Vermeidung von Weltraummüll näher zu bringen. Martin Buscher präsentierte eine Einführung in das Thema Weltraummüll und die Auswirkung für künftige Raumfahrtprojekte. Neben der Vorstellung der Lösungsansätze des Fachgebiets (Thomas Meschede über iBOSS) hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, eigene Ideen zur Vermeidung von Weltraummüll einzubringen. In einem Rundgang durch das Fachgebiet und das Forschungszentrum für Nanosatelliten beantworteten Philipp Werner und Danilo Költzsch abschließend Fragen zu aktuellen Forschungsprojekten.

Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Satellitenkommunikation

Montag, 20. Oktober 2014

Lupe [105]

Am 20.10 fand das Kick-off für die Kooperation zwischen dem Fachgebiet Raumfahrttechnik und dem Deutschen Zentrum für Satellitenkommunikation (DeSK e.V.) statt.
Im Rahmen des Forschungsprojekts S-Net wird das DeSK eine UHF-Station in Backnang aufbauen um einen weiteren Zugang zur Auswertung von Satellitentelemetrie zu ermöglichen. Des Weiteren wird das DeSK mit ihrer Erfahrung und Expertise als Multiplikator dienen und Sichtbarkeit des S-Net-Projektes durch Öffentlichkeitsarbeit im Bereich der Satellitenkommunikation erhöhen.
Das Vorhaben S-Net ist ein Fördervorhaben des  Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) und verfolgt das Missionsziel, die Intersatellitenkommunikation von Satelliten-Schwärmen anhand von Nanosatelliten zu demonstrieren. 

Pressetermin Forschungszentrum Nanosatelliten

Mittwoch, 03. September 2014

Lupe [106]

Am Mittwoch wurden Vertreterinnen und Vertreter diverser Medien zu einem Pressetermin ans Fachgebiet Raumfahrttechnik geladen. Anlass war die Eröffnung des Forschungszentrums Nanosatelliten am Institut für Luft- und Raumfahrt. Auf insgesamt 330 Quadratmeter entstanden hier ein Missionskontrollzentrum, ein Satellitenintegrationsbereich und diverse Arbeits- und Besprechungsräume. Hier sollen in Zukunft die vielen Satelliten des Fachgebiets Raumfahrttechnik integriert, getestet und betrieben werden. Der Präsident der TU Berlin, Prof. Dr. Christian Thomsen hielt eine Ansprache über die Bedeutung der Kleinsatelliten in Forschung und Lehre. Fachgebietsleiter Prof. Dr.-Ing. Klaus Brieß stellte die Raumfahrtaktivitäten der TU Berlin vor und zeigte den Gästen das neue Forschungszentrum Nanosatelliten.

 

Links:

Neues Forschungszentrum für Nanosatelliten der TU Berlin [107]

Ein Herz für Nano-Satelliten [108]

Winzlinge für den Weltraum [109]

Der Satellit für die Handtasche [110]

TU Berlin eröffnet Forschungszentrum für Nanosatelliten [111]

Mini-Würfel sausen auf Datensuche um die Erde [112]

TU hat neues Forschungszentrum für Kleinstsatelliten [113]

Forschungszentrum für Kleinstsatelliten an TU [114]

Mini-Würfel sausen auf Datensuche um die Erde [115]

Spitzenreiter im Nanosatelliten-Bauen [116]

Beitrag rbb Abendschau [117]

 

 

Spacecamp Schüler/innen besuchen das Fachgebiet Raumfahrttechnik

Montag, 04. August 2014

Lupe [118]

Am Montag besuchten ca. 20 Schüler/innen im Alter von 12 bis 17 Jahren das Fachgebiet Raumfahrttechnik. Die Gruppe vom FEZ Spacecamp [119] entwickelt in den Schulferien einen CanSat [120], um bei einem Wettbewerb der ESA [121] mitzumachen. Die wissbegierigen Schüler/innen waren gekommen um mehr über den Bau von Satelliten zu lernen. Cem Avsar zeigte den Schüler/innen die Möglichkeiten, die Studierende am Fachgebiet haben, um an praktischen Projekten mitzuwirken. Merlin Barschke erklärte anhand eines Modells des Satelliten TechnoSat [122] die Herausforderungen bei der Entwicklung von Raumfahrtsytemen. Tobias Pfeffer hielt einen Vortrag über einen CanSat, der von Studierenden am Fachgebiet gebaut wurde. Eine Tour durch das Fachgebiet und viele spannende Fragen von den Schüler/innen haben die Veranstaltung abgerundet. Für die Zukunft erhoffen sich das FEZ orbitall [123] und die TU Berlin eine enge Zusammenarbeit in der Ausbildung von Jugendlichen.

Gastvortrag für Schüler/innen im orbitall

Mittwoch, 28. Mai 2014

Lupe [124]

Am 28.05.2014 luden das DLR School Lab und das orbitall im FEZ Schüler/innen zur Veranstaltung "Alex goes space" ein, um den Start von Alexander Gerst zur ISS Live zu verfolgen. Cem Avsar berichtete in einer Präsentation über die Internationale Raumstation auch über das alltägliche Leben der Astronaut/innen.

Eröffnungsfeier für das Forschungszentrum Nanosatelliten

Mittwoch, 21. Mai 2014

Das Fachgebiet Raumfahrttechnik feierte am 21.05.2014 die Eröffnung des neuen Forschungszentrums Nanosatelliten. Ausgestattet mit einem Missionskontrollzentrum, Satellitenintegrationslabor, Büro- und Besprechungsräumen sollen die Entwicklung und der Betrieb von Satelliten der TU Berlin weiter vorangetrieben werden.

Das Fachgebiet Raumfahrttechnik auf der ILA 2014

Dienstag, 20. Mai 2014

Lupe [125]

Vom 20.05. bis 25.05.2014 konnten Besucher/innen der ILA 2014 die neusten Aktivitäten des Fachgebiets Raumfahrttechnik auf dem Messestand der TU Berlin betrachten. Die Ausstellungsschwerpunkte in diesem Jahr waren die Kleinsatellitenserie BEESAT [126], die Höhenforschungsrakete DECAN [127], das Rover Projekt SEAR [128] und die Einführung des neuen internationalen Masterstudiengangs "Master of Space Engineering" [129] (MSE).

Fachgebietsleitung

Prof. Dr.-Ing. Klaus Brieß
Tel. +49 (0)30 314-21339
Institut für Luft- und Raumfahrt
Raum F 515
E-Mail-Anfrage [130]

Bettina Taube
Raum F 516
Fachgebiet Raumfahrttechnik
Institut für Luft- und Raumfahrt
Marchstraße 12-14
10587 Berlin
Tel.: +49 (0)30 314-21305
Fax: +49 (0)30 314-21306
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