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TU Berlin

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Kommunikationssystem

BEESAT-2 kommuniziert mit der Bodenstation im UHF Frequenzbereich, der für den Amateurfunk mit Satelliten freigegeben ist. Die Modulationsart ist GMSK bei einer nominellen Übertragungsrate von 4800 Bit pro Sekunde im halb-duplex Verfahren. Im Bedarfsfall kann die Datenübertragung vom Satelliten zum Boden auf 9600 Bit pro Sekunde erhöht werden. Die Kommunikationsstrecke ist durch Forward-Error-Correction (FEC), Interleaving, Scrambling und Prüfsummen (CRC) abgesichert. Eine Verschlüsselung der übertragenen Daten findet nicht statt.
Das Kommunikationssystem ist ebenfalls redundant ausgelegt, wobei jeder Kommunikationspfad aus einem 8 Bit Mikrocontroller mit angeschlossenem Modem, Funktransceiver und einer Federstahlantenne besteht. Die Antenne ist in der Startkonfiguration um den Satelliten gewickelt und wird nach dem Auswurf des Satelliten zeitgesteuert entfaltet. Die Monopolantennen sind so angeordnet, dass im Fall ungünstiger Orientierung einer Antenne die jeweils andere gerade optimal zur Bodenstation ausgerichtet ist. Beide Transceiver sind zeitgleich auf Empfang. Gesendet wird normalerweise jeweils über denjenigen Kommunikationspfad, der die bessere Empfangscharakteristik aufweist. Jeder Pfad kann über die Bodenstation auch selektiv angesprochen werden.

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