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TU Berlin

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Energieversorgungssystem

Power Control Unit des BEESAT-2
Lupe

Der würfelförmige Satellit ist auf seinen Seitenflächen mit Triple-Junction Galliumarsenid (GaAs) Solarzellen bestückt, die einen Wirkungsgrad von 26,8 % zum Beginn ihres Einsatzes aufweisen. Über Schutzdioden gesichert, bildet die Parallelschaltung von je zwei Solarzellen in Reihe den Solargenerator und speist die redundant vorhandenen Batterieladeregler. Der Satellit ist mit zwei physikalisch getrennten Lithium-Polymer Batterien ausgerüstet, die zum Schutz vor dem Vakuum in eine Aluminiumstruktur eingegossen wurden. Jede dieser Batterien ist mit ihrer Nennspannung von 7,4 V und einer Kapazität von 1250 mAh für die einjährige Lebensdauer des Satelliten ausgelegt.
Die gewählte Konfiguration einer Energieversorgung mit zwei getrennten, parallel arbeitenden Versorgungssträngen toleriert den Ausfall eines der beiden Systeme, ohne den Betrieb des Satelliten zu gefährden.
Eine Power Control and Distribution Unit (PCU) überwacht den Ladezustand der Batterien und den Stromverbrauch von 20 einzeln schaltbaren Verbrauchern an Bord des Satelliten, die über einen 5 V und einen 3,3 V Bus ihre Energie beziehen.
Die PCU ist durch Sicherungsmechanismen in der Steuerungs-Software und durch eine externe Überwachungsschaltung abgesichert. Strahlungsbedingte Fehler können so wirksam behoben werden.

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