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Fachgebiet RaumfahrttechnikNews

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Halbzeit der TechnoSat-Mission

Sonntag, 14. Januar 2018

Berlin am 12. Dezember 2017 bei Tag (li.) und Tokyo am 11. Januar 2018 bei Nacht (re.) von TechnoSat aufgenommen.
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Horizont über Indonesien aufgenommen von TechnoSat am 29. November 2017
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Der Nanosatellit TechnoSat hat am Sonntag, den 14. Januar 2018 um 9:03 (UTC) nach 2.742 Erdumrundungen die erste Hälfte seiner einjährigen Mission erfolgreich abgeschlossen und ist nach wie vor in bester Verfassung.

Die gesamte Satellitenplattform hat sich in diesem halben Jahr als sehr robust und zuverlässig erwiesen und konnte alle an sie gestellten Aufgaben mit Bravour meistern. 

Die Performance des Satelliten wurde unter anderem bereits mit einigen schönen Fotos von Berlin (am Tag), Tokyo (bei Nacht) und dem Horizont über Indonesien demonstriert. Für die Aufnahmen hat TechnoSat autonom (über zeitgesteuerte Kommandos): 

- die Reaktionsräder zur Ausrichtung, 

- die Kamera für die Bildaufnahme und 

- den S-Band Sender HiSPiCO für den anschließenden Downlink der Bilder zum Boden eingesetzt. 

Mit den Reaktionsrädern und dem HiSPiCO-Sender wurden hier zwei Komponenten erfolgreich eingesetzt, die auf der Nachfolgemission TUBIN bereits als Bestandteil der Satellitenplattform eingesetzt werden sollen. Das Zusammenspiel dieser Nutzlasten mit der Plattform stellt dabei ein komplexes Szenario dar, das im Vorfeld lediglich als optionales Experiment geplant war. 

Erfolgreiche Kommunikation mit BEESAT-3

Montag, 08. Januar 2018

Erster dekodierter Frame des BEESAT-3
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4 Jahre, 8 Monate und 20 Tage nach seinem Start in den niederen Erdorbit ist es Wissenschaftlern der Technischen Universität Berlin am Sonntag, den 7. Januar 2017 zum ersten Mal gelungen, Kontakt zum Kleinsatelliten BEESAT-3 aufzunehmen. Kommandiert wurde BEESAT-3 dabei aus Berlin, empfangen wurde er von dem Funkamateur Jan van Muijlwijk (PA3FXB) von der CAMRAS foundation aus den Niederlanden mit der 25m Antenne des Dwingeloo Radio Observatory.

Mit diesem Wissen konnte das BEESAT-3 Team dann am folgenden Montag auch Daten des Satelliten in Berlin empfangen. Die angefügte Abbildung zeigt die ersten in Berlin Empfangenen Daten des BEESAT-3 – der Satellit ist in sehr guter Verfassung.

BEESAT-3 (Berlin Experimental and Educational SATellite 3) ist ein im Rahmen einer vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt geförderten Initiative entwickelter CubeSat mit einer Masse von rund einem Kilogramm. Primäres Missionsziel der BEESAT-3 Mission ist die praxisnahe Ausbildung von Studierenden am Institut für Luft- und Raumfahrt der Technischen Universität Berlin. Daher wurde der Satellit vollständig von Studierenden im Rahmen von Lehrveranstaltungen, Designprojekten und Abschlussarbeiten entwickelt und gebaut. Sekundäres Missionsziel ist die Verifizierung eines S-Band Senders im Orbit.

Es wird vermutet, dass umfassende Erweiterungen am Bodenstadions-Setup es ermöglicht haben erneut eine Antennenentfaltung zu kommandieren, welche es dann ermöglichte Daten vom Satelliten zu empfangen. An einer genaueren Analyse der Umstände, welche jetzt einen Empfang ermöglichen wird derzeit gearbeitet.

Das BEESAT-3 Team bedankt sich außerordentlich bei Jan van Muijlwijk und der der CAMRAS Fundation, die maßgeblich zum Erfolg der Kontaktaufnahme beigetragen hat.

S-Net ready for launch

Montag, 18. Dezember 2017

Die vier S-Net Flugmodelle und das Checkout Team in Wostotschny
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Das S-Net Team der TU Berlin hat erfolgreich am Kosmodrom Wostotschny (Amur Oblast, Russland) die letzten Startvorbereitungen an den vier Satelliten durchgeführt. Der Zustand der Satelliten wurde überprüft, finale Updates eingespielt und die Integration auf der Oberstufe vorbereitet. Die S-Net Satelliten sind nun bereit für den Start!

S-Net - Acceptance Passed

Montag, 27. November 2017

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Anfang November 2017 fand am Institut für Luft- und Raumfahrt (ILR) der Technischen Universität Berlin (TUB) das sogenannte Acceptance Review für die Satellitenmission S‑Net statt. Ein eingeladenes Review-Board überprüfte die Ergebnisse der umfangreichen Umwelttests an den vier S-Net Satelliten. Im Anschluss wurde die Freigabe zur Auslieferung der Satelliten zum Startplatz erteilt.

Inzwischen wurden die vier Nanosatelliten gut verpackt nach Russland verschickt, wo sie aktuell am 22. Dezember 2017 (07:07:18 MEZ) vom neuen russischen Weltraumbahnhof ‚Wostotschny‘ gestartet werden sollen. Die Besonderheit bei Nanosatelliten ist, dass diese quasi ‚huckepack‘ mit einer Großmission gestartet werden müssen. In diesem Fall werden die S‑Net Satelliten mit einer russischen Soyuz-Rakete und den Erdbeobachtungssatelliten Kanopus III und IV gestartet. Somit steigt die Anspannung, aber auch die Vorfreude täglich, denn nun hat ‚die heiße Phase‘ der Mission begonnen. Anfang Dezember wird ein Team der TUB selbst vor Ort reisen, um ein letztes Mal den Gesundheitszustand zu inspizieren und die Integration auf die Fregat Oberstufe durchzuführen. 

Fachgebiet Raumfahrttechnik als Mitorganisator bei Erasmus+

Freitag, 24. November 2017

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Am 16./17. Oktober 2017 fand an der TU Berlin die jährliche Tagung für die Erasmus+ Internationalen Partnerschaften statt, die Informationen zum Erasmus+ Aufruf 2018 in den verschiedenen Förderbereichen bot. Das diesjährige Motto lautete „Über Europas Grenzen hinweg – 30 Jahre internationale EU-Hochschulkooperationen“.

Organisiert wurde die Veranstaltung von der NA DAAD und der TU Berlin, wobei das Fachgebiet Raumfahrttechnik als Mitorganisator fungierte. Mit großem Erfolg haben wir eine Auswahl unserer zahlreichen von der Europäischen Kommission geförderten Forschungs- und Bildungsprojekte vorgestellt, mit deren Anzahl wir an der Spitze aller deutschen Hochschulen liegen. Wir freuen uns über die sehr positive Resonanz der teilnehmenden Organisationen und die große Anerkennung für unsere Aktivitäten.

Nähere Informationen sind auf der Homepage des DAADs zu finden:

https://eu.daad.de/service/veranstaltungen/2017/de/53638-erasmus-forum-fuer-internationale-partnerschaften--ber-europas-grenzen-hinweg-0-jahre-internationale-eu-hochschulkooperationen/

68. Internationaler Raumfahrtkongress

Freitag, 24. November 2017

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Zwischen dem 25. und 29. September 2017 fand der 68. International Astronautical Congress (IAC), die größte Fachkonferenz im Bereich der Raumfahrttechnik, in Adelaide, Australien, statt.

In diesem Jahr präsentierte sich die TU Berlin, neben den 14 von Mitarbeitern des Fachgebietes Raumfahrttechnik gehaltenen Fachvorträgen, erstmalig auch mit einem eigenen Stand auf der Ausstellung. Dort wurde unter anderem über das international ausgerichtete Ausbildungsangebot, den Master of Space Engineering (MSE) Studiengang und über die Projekte des Fachgebiets Raumfahrttechnik informiert.

Das iBOSS-Projekt fand in diesem Jahr auf dem IAC besondere Beachtung. So wurden die Vorteile des iBOSS-Konzeptes sowohl durch Vorträge in verschiedensten Sessions als auch ausführlich in der Podiumsdiskussion "Next Generation On-Orbit Satellite Servicing and Refueling Programs" vorgestellt. Die Ausstellung eines eigenen iBOSS-3 Exponats auf dem Stand des DLR vermittelte weitere Eindrücke.

Die Idee des iBOSS-Projektes ist es, den traditionellen monolithischen Satelliten in wartungsfreundliche Bausteine zu zerlegen, die ein On-Orbit Satellite Servicing (OOS) ermöglichen. Durch die durch OOS erreichte Verlängerung von Lebensdauer und der Reduktion von Weltraumschrott kann der Erdorbit ökonomischer und ökologischer genutzt werden. Um diese Vision umzusetzen, kooperiert die TU Berlin mit der RWTH Aachen, dem FZI in Karlsruhe und dem RIF aus Dortmund.

Das iBOSS-Team der TU Berlin stellte auf dem IAC die maßgeblichen Technologielösungen des letzten Jahres vor. So wurde die thermale Schnittstelle sowie die Effizienz der Energieübertragung in modularen Satelliten einem internationalen Publikum präsentiert. Außerdem wurde das am Fachgebiet Raumfahrttechnik der TU Berlin entworfene und auf dem "Robot Operating System" basierende Software Framework "ROS Space" erstmalig vorgestellt und stieß auf ein breites Interesse.

Veranstaltungen im Wintersemester 2017/18

Mittwoch, 04. Oktober 2017

Raumfahrttechnik Vorlesungen im Wintersemester
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Die Vorlesungszeit naht! Offizieller Beginn ist Montag, der 16. Oktober.

In diesem Semester könnt ihr bei uns folgende Module hören:

TechnoSats 1000. Orbit

Montag, 28. August 2017

Überfluganzeige während TechnoSats 1000. Orbit
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Am 19. September 2017 um kurz nach 11 Uhr (UTC) haben wir Kontakt zu TechnoSat während seines 1000. Orbits aufgenommen. Bei 234 der 1000 Orbits war der Nanosatellit in Reichweite unserer Bodenstation und wurde vom Operations-Team kontaktiert. Das Team konnte dabei über 8.5 MByte an Telemetriedaten herunterladen, um den Zustand des Satelliten zu überwachen.

Auch mit den Nutzlasten wurden erste Experimente durchgeführt. Nun haben auch die Nutzlast-Teams Daten ihrer Systeme zum Auswerten.

TechnoSat: Test und Kommissionierung

Montag, 28. August 2017

TechnoSats Drehraten während des Detumbling-Manövers
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Aktuell werden TechnoSats Systeme evaluiert. Nach und nach werden dabei die einzelnen Subsysteme des Satelliten eingeschaltet, um ein Bild der Leistungsfähigkeit der Plattform zu erhalten. Das Team konnte alle Systeme funktionsfähig vorfinden und ist begeistert. Auch erste Experimente, wie zum Beispiel das Detumbling-Manöver, bei welchem die vom Auswurf des Satelliten verursachte Drehung gestoppt wird, konnten schon erfolgreich durchgeführt werden.
Der Satellit hat seinen Start und die ersten Wochen auf dem Orbit gut überstanden.

 

Parallel zu den Tests der Plattform werden bereits die Nutzlasten eingeschaltet und auf ihren Zustand überprüft. Die Durchführung von Experimenten mit TechnoSats Nutzlasten muss allerdings noch warten, bis die Plattform vollständig in Betrieb genommen wurde.

Erfolgreicher Kontakt

Freitag, 14. Juli 2017

Das Missionskontrollzentrum während des Überfluges
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Nach dem erfolgreichen Start der Soyuz-2-1a folgten zwei Stunden großer Spannung bis sich TechnoSat pünktlich um 12 Minuten nach 10 mit seinem ersten Beacon zu Hause gemeldet hat.
In den ersten zwei Wochen Betrieb konnten wir schon viele Datenpakete herunterladen, welche wir nun im Team nun auswerten können. Dem Satelliten geht es prächtig - die Software läuft tadellos und alle Systeme funktionieren.
Jetzt geht es daran, nach und nach weitere Subsysteme zu überprüfen und in den Betrieb mit aufzunehmen, um die Experimente mit den Nutzlasten starten zu können.

Wir freuen uns auf ein erfolgreiches Missionsjahr!

TechnoSat ist bereit zum Start

Donnerstag, 13. Juli 2017

TechnoSat während der Integration in Baikonur
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Die letzten Überprüfungen sind abgeschlossen und der 12. Satellit der Technischen Universität Berlin wartet nun auf einer russischen Soyuz 2.1 Rakete auf seinen Start am Freitag, dem 14. Juli 2017 gegen 8:36 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit. Ab ca. 7:00 Uhr gibt es eine Live Übertragung zum Start:

http://www.russian.space/306/ 
http://www.russian.space/466/ 
http://online.roscosmos.ru/ 
https://www.youtube.com/user/tvroscosmos 

Zusammen mit über 70 anderen Satelliten aus Russland, Kanada, Japan, den USA und Deutschland wurde TechnoSat am 30. Juni auf die Fregat Oberstufe des Kanopus V-IK Starts integriert.
Zur finalen Überprüfung, sowie zur Integration waren Wissenschaftler des Fachgebiets mehrere Wochen auf dem russischen Kosmodrom Baikonur im Süden Kasachstans vor Ort.
TechnoSat wird unter anderen zusammen mit dem Stuttgarter Satelliten Flying Laptop auf einem 600 km hohen, sonnensynchronen Orbit von der Oberstufe separiert.

Unter den 7 Nutzlasten befinden sich neben Systemen des Fachgebiets Raumfahrttechnik der Technischen Universität Berlin unter anderem auch Experimente von der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, dem Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt, sowie dem Berliner Unternehmen IQ-Wireless.

TechnoSat – Acceptance Passed

Mittwoch, 29. März 2017

Das TechnoSat Team mit dem Qualifikations- und dem Flugmuster des Satelliten
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Am 14. März 2017 wurde das Acceptance Review der Mission TechnoSat erfolgreich durchgeführt. TechnoSat ist ein 20 kg Satellit, welcher der Demonstration und Verifikation neu entwickelter Komponenten und Subsysteme im niederen Erdorbit für Nanosatelliten dient.

Dieses Review markiert einen wichtigen Meilenstein  der Satellitenmission, denn hier wird festgestellt, ob das Flugmuster alle Belastungstests erfolgreich durchlaufen hat. Dazu wurden im Vorfeld zu diesem Termin mechanische Vibrationstests, sowie Thermal-Vakuum-Tests auf Akzeptanzniveau durchgeführt. Des Weiteren wurden Funktionstests im Lageregelungsteststand genutzt um sicherzustellen, dass Sensorik und Aktuatoren ordnungsgemäß arbeiten. Ein End-to-End-Test mit dem TechnoSat Flugmuster konnte zeigen, dass der Satellit erfolgreich mit der universitätseigenen Bodenstation kommuniziert.

Zurzeit wartet das Flugmuster des TechnoSat auf die Auslieferung nach Moskau, von wo es dann weiter zum Startplatz in Baikonur im Kasachstan transportiert wird. Dort wird der Satellit erneut vom TechnoSat-Team entgegengenommen und noch einmal gründlich auf seine Funktionsfähigkeit geprüft. Anschließend wird er auf die Oberstufe einer russischen Sojus-Rakete montiert und von dieser in den Orbit gebracht. Der voraussichtliche Starttermin ist für Ende Juni angesetzt und führt TechnoSat auf einen sonnensynchronen Orbit mit einer Höhe von 600 km. 

Veranstaltungen im Sommersemester 2017

Montag, 27. März 2017

Raumfahrttechnik Vorlesungen im Sommersemester
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Die Vorlesungszeit naht! Offizieller Beginn ist Dienstag, der 18. April, da der Montag dieses Jahr ein Ostermontag ist.

In diesem Semester könnt ihr bei uns folgende Module hören:

Luft- und Raumfahrtelektronik: Erster Micromouse Wettbewerb

Mittwoch, 08. März 2017

Micromouse sucht ihren Weg durchs Labyrinth
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Am 8. März 2017 haben die Studierenden des Moduls Luft- und Raumfahrtelektronik ihre Micromäuse präsentiert. 

Das damit abgeschlossene Projekt war ein Teil der Lehrveranstaltung in der Grundwissen in der Elektrotechnik und das Programmieren von Mikrocontrollern vermittelt wird.

Ziel des Projektes war es, einen kleinen Roboter zu bauen, welcher ein Labyrinth erkundet, mit den gesammelten Daten den direktesten Weg vom Start zum Ziel berechnet und diesen Weg dann so schnell wie möglich zurücklegt. Der schnellste Roboter gewinnt den Wettbewerb.

Um in dem Labyrinth zu navigieren und die Wände zu erkennen wurden Ultraschallabstands-, Raddrehzahlsensoren und Gyroskope eingesetzt. Eine Datenverbindung für Telemetrie und Telekommandos wurde mittels Bluetooth aufgebaut. Die von den Studierenden selbst entwickelte Software lief auf einem STM32F0 Mikrocontroller. Etwas leistungsstärkere, aber immer noch sehr ähnliche Mikrocontroller werden in nahezu allen aktuellen Satelliten der TU Berlin eingesetzt.

BEESAT-4 im Orbit

Freitag, 09. September 2016

Missionskontrollzentrum während des Betriebs von BEESAT-4
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Am Freitag den 9. September 2016 um 11:00:15 UTC wurde BEESAT-4 erfolgreich vom DLR Satelliten BIROS im Orbit ausgesetzt. Etwa 100 Minuten nach der Separation sendete der Picosatellit planmäßig die ersten Signale zur Erde.

Der Start beider Satelliten erfolgte bereits am 22. Juni 2016 vom Satish Dhawan Space Centre (SHAR) in Indien. Seitdem befand sich BEESAT-4 im Single Picosatellite Launcher (SPL) an Bord von BIROS. Um einen sicheren Betrieb nach dieser Zeit zu gewährleisten, wurde die erste Erdumrundung dazu genutzt, die Batterien des Picosatelliten aufzuladen. BEESAT-4 hat 100 Minuten nach dem Auswurf planmäßig seine beiden Antennen entfaltet und gegen 12:41:15 UTC den Beacon Modus eingeschaltet. In diesem Modus wird alle 40 Sekunden das Rufzeichen DP0BEH im Morsecode ausgesendet. Dieses akustische Signal im UHF Frequenzband wurde schon beim ersten Aussenden durch den Funkamateur Jan van Gils (Rufzeichen PE0SAT) in den Niederlanden empfangen. Danach folgten weitere Empfangsberichte aus Brasilien (PY2SDR und PY4ZBZ) und Australien (VK5HI).

Gegen 14:00 UTC konnte das Betriebspersonal der TU Berlin über Spitzbergen die erste Telemetrie empfangen. Alle Systeme arbeiten nominal und ohne Probleme. Die Batterien konnten nach der Aufenthaltszeit in BIROS wie geplant aufgeladen werden. Der Onboard Computer wurde wie geplant gestartet und zeichnete seit dem Auswurf Telemetrie auf. In den nachfolgenden Kontaktmöglichkeiten wurden weitere Subsysteme eingeschaltet und erfolgreich auf ihre korrekte Funktionsfähigkeit überprüft.

Im weiteren Tagesverlauf und am darauf folgenden Wochenende konnte der Beacon von BEESAT-4 in aller Welt gehört werden. So gingen weitere Empfangsbestätigungen aus den USA (W7KKE), aus Japan (JA0CAW) und aus Deutschland (DK3WN) ein. Wir möchten uns hiermit vielmals bei allen beteiligten Funkamateuren für die hervorragende Unterstützung bedanken und freuen uns auf eine weitere erfolgreiche Zusammenarbeit. Im folgenden seien nochmals alle beteiligten Funkamateure aufgezählt:
DK3WN, PE0SAT, PY2SDR, PY4ZBZ, W7KKE, JA0CAW, JA6PL, R4UAB, UZ7HO, EA4GPZ, BD5RV

Fachgebiet Raumfahrttechnik & ILA 2016

Montag, 06. Juni 2016

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Vom 1. bis 4. Juni 2016 fand die ILA Berlin Air Show statt. Auch das Fachgebiet Raumfahrttechnik war in diesem Kontext auf verschiedenen Plattformen vertreten: Auf dem PINA Workshop, auf zwei ILA-Messeständen, in einem RBB zibb-Beitrag und auf dem International Space Film Festival.

Der 9. Pico and Nano Satellite Workshop (PINA) wurde vom Fachgebiet Raufahrttechnik organisiert und fand am 1. Juni 2016 auf dem ILA-Gelände statt. Circa 50 Teilnehmer hörten sich auf dem halbtägigen Workshop Vorträge rund um das Thema Kleinstsatelliten an.  Der Workshop findet jährlich wechselnd in Berlin und Würzburg statt, der PINA Workshop 2017 wird voraussichtlich im September 2017 geplant. Zusätzlich waren zwei Projekte des Fachgebiets (iBOSS und S-NET) mit Messeständen auf der ILA vertreten. Student Lennart Kryza wurde zum Round Table zu „Human Spaceflight Beyond Earth Orbit (https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=10153574430470667&id=54912575666) eingeladen.

Ebenfalls im Rahmen der ILA hat der RBB einen vierminütigen Beitrag über das Fachgebiet im Rahmen der Sendung zibb ausgestrahlt. Hier werden das Missionskontrollzentrum und das Nanosatellitenlabor vorgestellt: https://www.rbb-online.de/zibb/archiv/20160602_1830/minisatelliten.html

Auch auf dem International Space Film Festival, dass vom 1. Juni bis zum 5. Juni 2016 im Cinestar Berlin stattfand, war man mit dem studentischen Roverprojekt SEAR vertreten. Während der Filmpausen hatten die Besucher Gelegenheit, sich über SEAR zu informieren. Lennart Kryza nahm außerdem an einer Filmbesprechung zum Film „Space Odyssey – Mission zu den Planeten“ teil und diskutierte mit ISS-Entwickler Günther Brandt über den Wahrheitsgehalt von fiktiven Raumfahrtfilmen.

BEESAT-4 - Ready for Launch!

Mittwoch, 18. Mai 2016

BEESAT-4 FM
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Am 28. April 2016 wurde der Picosatellit BEESAT-4 zum DLR in Adlershof gebracht, um von dort, in den Satelliten BIROS integriert, zum Satish Dhawan Space Centre (SHAR) in Indien transportiert zu werden.

In den letzten Wochen und Monaten wurde hart daran gearbeitet, die verschiedenen Sensoren und Aktuatoren zu testen und zu kalibrieren. Für eine genaue Lagebestimmung wurden alle sechs Sonnensensoren mit einem 1200 Watt Scheinwerfer bestrahlt, um die Kalibrationsparameter für die Berechnung des Sonnenvektors zu ermitteln. Weiterhin wurden die Gyroskope auf einem Drehtisch getestet und in der Thermalkammer wurde die Temperaturabhängigkeit des Offsets bestimmt. Die Magnetfeldsensoren wurden in einer eisenfreien Hütte, frei von künstlichen magnetischen und elektrischen Feldern kalibriert.  Auch die für die Lageregelung benötigten Reaktionsräder und Magnetfeldspulen wurden auf korrekte Funktionsweise überprüft.

Am 10. Mai 2016 ist BEESAT-4 sicher und wohlbehalten in Chennai gelandet und in das SHAR auf Sriharikota transferiert wurden. Einen Monat später wird das BEESAT-Team dann ebenfalls nach Indien reisen um vor Ort den Check-Out durchzuführen und den Satellit auf Funktionstüchtigkeit zu überprüfen. Anschließend wird der Satellit ein letztes Mal in BIROS integriert. BIROS wiederum wird dann in das PSLV (Polar Satellite Launch Vehicle) eingebaut und so in einen sonnensynchronen Orbit in etwa 510 Kilometern Höhe geschossen. Der voraussichtliche Starttermin ist Ende Juni 2016.

Masterstudiengang Space Engineering geht in die 2. Runde

Donnerstag, 05. Mai 2016

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Nach dem erfolgreichen Start des internationalen Masterstudiengangs Space Engineering im April 2015 begrüßte das Fachgebiet Raumfahrttechnik neue Studierende aus 11 Ländern, die im Sommersemester 2016 ihr Studium an der TU Berlin angefangen haben.

Das Programm bildet Systemingenieure aus, die in ihrem zukünftigen Berufsleben den schnell wachsenden Anforderungen der Raumfahrtindustrie standhalten können.

Die Schwerpunkte des englischsprachigen Studienprogramms liegen in den Bereichen Raumfahrtsystementwurf, Raumfahrttechnik, Raumfahrtplanung & -betrieb und interkulturelle Kommunikation. Während des zwei Jahre dauernden Studiums bekommen Studierende die Möglichkeit, ihre theoretischen Kenntnisse im Rahmen spannender Raumfahrtprojekte, an der Universität und bei den Industriepartnern, in die Praxis umzusetzen.

iBOSS-3 auf der Global Space & Technology Convention in Singapur

Samstag, 13. Februar 2016

Singapur, the iBOSS Booth at GSTC.
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Am 11. und 12. Februar 2016 wurde auf der Global Space & Technology Convention, dem größten Raumfahrtkongress Südostasiens, das Vorhaben iBOSS-3 präsentiert. Das Treffen wird jährlich von der Singapore Space and Technology Association in Singapur veranstaltet. Dieses Jahr standen der zunehmende Bedarf an maßgeschneiderten Technologielösungen in der Raumfahrt, verstärkte interkulturelle Zusammenarbeit und die Nachhaltigkeit im Weltraum im Vordergrund.

Mit Unterstützung durch das DLR Raumfahrtmanagement, unter anderem vertreten durch Dr. Gerd Gruppe, Mitglied des DLR-Vorstandes, wurden ausgewählte  Technologiedemonstratoren des iBOSS Projekts, durch die TU Berlin und ihrer Partner ausgestellt.

Die innovative iBOSS-Technologie zerlegt den klassischen Satellitenbus in standardisierte, rekonfigurierbare  und wartungsfreundliche Bausteine, die einen modularen Satelliten bilden. Dadurch kann die Raumfahrt in Zukunft ökonomischer und ökologischer, beispielsweise durch die Verlängerung der Lebensdauer sowie durch die Vermeidung von Weltraummüll, gestaltet werden. Dabei kooperiert die TU Berlin mit der RWTH Aachen, dem FZI Karlsruhe sowie dem RIF Dortmund.

Die iBOSS-3 Exponate weckten großes Interesse unter den Fachbesuchern der Messe und bereicherten das bestehende Technologienetzwerk um viele potentielle Partner.

Ansprechpartner:

Team SEAR erfolgreich beim DLR SpaceBot Camp 2015

Freitag, 20. November 2015

Team SEAR beim DLR SpaceBot Camp 2015
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Team SEAR hatte zu Anfang des Jahres eine Förderung für die Weiterentwicklung des gleichnamigen Rovers erhalten. Bereits in 2013 wurde SEAR von Studierenden im Rahmen von Lehrveranstaltungen, Abschlussarbeiten und einer Projektwerkstatt entworfen und gebaut um am DLR SpaceBot Cup 2013 teilnehmen zu können. Aufbauend auf den Erfahrungen konnten erhebliche Fortschritte in Hard- und Software gemacht werden.

In Vorbereitung auf das SpaceBot Camp 2015 wurde im September eine Qualifikation durchgeführt, bei welcher die Systeme der 10 Teilnehmenden Teams in Szenarien bestimmte Funktionalitäten vorzeigen mussten. Team SEAR war eines von drei Teams, welche die Qualifikation bestanden haben. Zum SpaceBot Camp im November konnte der Rover erfolgreich demonstrieren, dass er die vorgegebenen Aufgaben teilautonom bewältigen kann.

Studenten starten erfolgreich Raketen in Schweden

Start der DECAN-SHARK vom ESRANGE Space Center
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Am 27. Oktober 2015 um 14:54 Uhr und am 29. Oktober um 9:55 Uhr wurden im Rahmen des DECAN-Vorhabens der TU Berlin die studentischen Höhenforschungsraketen SHARK I und SHARK II (Student High Altitude Rocket in Kiruna) erfolgreich vom ESRANGE Space Center bei Kiruna, Schweden gestartet.

Das DECAN-Team ist dafür nach drei Jahren harter Arbeit in das nördlich vom Polarkreis gelegene europäische Raketentestgelänge gereist, um bei winterlichen Temperaturen zwei Höhenforschungsraketen zu testen. Diese haben ein Länge von 2,90 m und eine Startmasse von 25 kg. Sie erreichte nach einer Flugdauer von 25 Sekunden eine Gipfelhöhe von 5,5 und 5,7 km und durchbrachen mit einer maximalen Fluggeschwindigkeit von 1.500 km/h die Schallmauer.

Das Raketenteam wurde dabei von externen Experten aus dem DLR, dem an der TU Berlin angesiedelten Aerospace-Institut sowie von Fachleuten der Qualitätssicherung begleitet und unterstützt. Das Vorhaben wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags.

Patenklasse beim SEAR Workshop

Dienstag, 07. Juli 2015

Patenklasse und Team SEAR zum Abschluss des Workshops
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Am 07.07.2015 besuchten 30 Schülerinnen und Schüler einer siebten Klasse des Herder-Gmynasiums erneut das Fachgebiet Raumfahrttechnik. Studenten im Projekt SEAR zeigten in einem Workshop, wie man einen autonomen Mars-Roboter programmiert. Die Schulklasse ist die Patenklasse des Fachgebiets. Sie wird vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt zum DLR SpaceBot Cup 2015 eingeladen und wird dort das Team SEAR begleiten. Die Schulklasse erweitert derzeit SEAR's Testgelände um selbstgebaute Hindernisse und ein Marspanorama.

Separation von Picosatelliten im Parabelflug getestet

Vorbereitungen zum Experiment
Vorbereitungen zum Experiment
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Im Rahmen einer gemeinsamen Parabelflugkampagne der Organisationen CNES, DLR und ESA vom 27. April bis 8. Mai 2015 hat das Fachgebiet Raumfahrttechnik mit dem Experiment TUPEX-5 erfolgreich die Separation eines Schwarms stark miniaturisierter Satelliten in der Schwerelosigkeit getestet. Jeder der vier Dummy-Satelliten hat eine Masse von nur 330 Gramm. An drei Tagen wurden von einem Airbus A310 insgesamt 93 Parabeln mit je ca. 22 Sekunden Schwerelosigkeit geflogen. Die Ergebnisse sollen in zukünftige Satellitenentwicklungen des Fachgebiets einfließen.

Pressemitteilung: Picosatelliten erfolgreich getestet (12.5.2015) [mehr...]

Girls' Day 2015 am Fachgebiet Raumfahrttechnik

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Am 23.04.15 fand der Girls' Day 2015 statt. An diesem bundesweiten Aktionstag haben Schülerinnen die Möglichkeit, Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus dem technischen und naturwissenschaftlichen Bereich kennenzulernen. Das Fachgebiet Raumfahrttechnik nutzte die Möglichkeit, um einer Gruppe von 20 Schülerinnen das Studium Raumfahrttechnik näher zu bringen und die verschiedenen Forschungsprojekte, an denen Studierende und MitarberInnen arbeiten, vorzustellen. Neben einer einführenden Präsentation und einer ausgiebigen Fragerunde wurden die Mädchen durch die Labors geführt und hatten sogar die Gelegenheit, bei einem Überflug von BEESAT-2 "mitzuhorchen".

Master of Space Engineering gestartet

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Der neue internationale Studiengang Master of Space Engineering des Fachgebiets Raumfahrttechnik startete am 13. April mit einer Einführungs- und Infoveranstaltung für Teilnehmer.

An dem ersten Durchgang des Masterprogramms nehmen Studierende aus 10 verschiedenen Ländern teil. Das Ziel ist die Ausbildung von Systemingenieuren, die in ihrem zukünftigen Berufsleben den schnell wachsenden Anforderungen der Raumfahrtindustrie standhalten können.

Die Schwerpunkte des englischsprachigen Studienprogramms liegen in den Bereichen Raumfahrtsystementwurf, Raumfahrttechnik, Raumfahrtplanung & -betrieb und interkulturelle Kommunikation. Während des zwei Jahre dauernden Studiums bekommen die Studenten die Möglichkeit, ihre theoretischen Kenntnisse im Rahmen spannender Raumfahrtprojekte, an der Universität und bei den Industriepartnern, in die Praxis umzusetzen.

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Zweistufige DECAN-Rakete beim DLR Raumfahrtmanagement in Bonn präsentiert

Präsentation der zweistufigen DECAN-Rakete der TU Berlin beim DLR in Bonn
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Am Dienstag den 31.03.2015 stellten drei Vertreter der TU Berlin beim DLR Raumfahrtmanagement in Bonn den aktuellen Stand des Projekts „DECAN – Deutsche CanSat-Höhenrakete“ der TU Berlin vor. Insgesamt waren die acht teilnehmenden Hochschulen des vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) geförderten Raketenprogramms STERN – Studentische Experimental-raketen (TU Berlin, ZARM Bremen, Hochschule Bremen, TU Braunschweig, TU Dresden, Uni Stuttgart, TU München sowie Hochschule Augsburg) nach Bonn eingeladen, um den aktuellen Stand der jeweiligen Raketenprojekte, hochrangigen Vertretern des DLR Raumfahrtmanagements sowie Experten der DLR Forschungseinrichtungen in Oberpfaffenhofen, Lampoldshausen und Trauen, zu präsentieren.

Innerhalb des Vorhabens entwickeln, fertigen und erproben Studierende der Raumfahrttechnik am Institut für Luft- und Raumfahrt eine zweistufigen Höhenrakete. Das Ziel des Projekts besteht darin, die Studenten möglichst praxisnah an die Entwicklung von Trägerraketen heranzuführen. Hierfür sollen sie die Auslegung und Konstruktion der Subsysteme einer Höhenrakete und deren anschließende Integration und Erprobung unter professioneller Anleitung durchführen.

Zweistufigen DECAN-Rakete
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Ein Highlight der Veranstaltung war die Ausstellung der zweistufigen DECAN-Rakete der TU Berlin. Die Rakete mit einer Länge von 5,10 Meter hat eine maximale Abflugmasse von 120 kg und ist in der Lage, eine kleine CanSat-Nutzlast in eine Höhe von 7 km zu transportieren. Dabei wird die Unterstufe von einem umweltfreundlichen Heißwasserantrieb und die Oberstufe von einem leistungsfähigen Feststoffmotor angetrieben. Nach dem Start der ersten Erprobungsrakete DECAN-X im April 2014, ist im Sommer 2015 der Start der Unterstufe geplant. Die Rakete soll dabei eine Gipfelhöhe von  etwa einem Kilometer erreichen und die Funktionen wesentlicher Baugruppen wie Bergungs- und Telemetriesystem demonstrieren.

Das DECAN-Projekt wird von externen Experten aus dem DLR, dem an der TU Berlin angesiedelten Aerospace Institut, dem TÜV sowie von Fachleuten der Qualitätssicherung begleitet und unterstützt.

Flugmodell von BEESAT-4 integriert

Mittwoch, 25. März 2015

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Das Fachgebiet Raumfahrttechnik hat am 25.03.2015 ein weiteres Flugmodell der BEESAT Reihe vollständig integriert. Der Picosatellit BEESAT-4 soll mit einem GPS-Empfänger eine präzise Positions- und Orbitbestimmung durchführen und damit den Weg für Formationsflüge mehrerer Picosatelliten bereiten.

In der nächsten Phase sollen die Software finalisiert und die Umwelttests vorbereitet werden. Die Umwelttests werden auf Akzeptanzniveau durchgeführt, da die Qualifizierung bereits bei BEESAT-1 und BEESAT-2 erfolgte.

Weiterhin laufen die Vorbereitungen der Kalibrationskampagne für die verschiedenen Sensoren. Dazu zählen sechs Sonnensensoren, drei Magnetometer, zwei Gyroskope, ein Beschleunigungssensor und mehrere Temperatursensoren.  

Der Start von BEESAT-4 wird voraussichtlich im ersten Quartal 2016 stattfinden.

Partielle Sonnenfinsternis am 20.03.2015

Freitag, 20. März 2015

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Die Raumfahrer des ILR hatten zur Sonnenfinsternis am 20.03.2015 auf das Dach des Instituts eingeladen. Dort waren diverse Beobachtungsmöglichkeiten vorbereitet: von der einfachen "SOFI"-Brille über Eigenbau-Lochkameras bis zu einem Teleskop. Sehr interessant wurde von vielen die Projektion des Sonnenbildes mittels eines Spiegelsystems gefunden.

Die ersten Sonnenbeobachter waren pünktlich zum Eintritt des Mondes vor die Sonne um 09.39 Uhr auf dem Dach. Zum Maximum mit 74 % Bedeckung um 10.47 Uhr waren alle Geräte dicht umlagert und die Spezial-Brillen wurden knapp. Um 11.57 Uhr verließ dann der Mond die Sonne wieder. 

Das Ereignis werden die meisten nicht so schnell vergessen, zumal, entgegen den kritischen Wettervorhersagen an den Vortagen, am 20.03. keine Wolke die Sicht behinderte.

Die nächste partielle Sonnenfinsternis in Berlin ereignet sich am 10.06.2021, die nächste totale Sonnenfinsternis erst am 03.09.2081.

Von Dr. Christian Weber

Partielle Sonnenfinsternis bei den Raumfahrern der TU Berlin (PDF, 890,8 KB)

Team SEAR ist beim SpaceBot Cup 2015 dabei

Montag, 08. Dezember 2014

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Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt hat am 08.12.2014 zehn Teams aus Deutschland zum Kick-Off für den SpaceBot Cup 2015 eingeladen. Beim nationale Weltraumrobotik-Wettbewerb sollen Roboter typische Aufgaben einer planetaren Mission autonom erledigen. Mit dabei ist auch das Team SEAR vom Fachgebiet Raumfahrttechnik. Der Rover SEAR wird von einem studentischen Team entwickelt, welches von wissenschaftlichen Mitarbeitern unterstützt wird. Bereits zum SpaceBot Cup 2013 haben über 50 Studierende in Lehrveranstaltungen, Abschlussarbeiten oder freiwillig an dem Rover gearbeitet. Der Wettbewerb soll im November 2015 in Bonn stattfinden. In diesem Jahr soll der Rover SEAR von einem unbemannten Luftfahrzeug begleitet werden, welches vom DAI-Labor entwickelt wird.

Fachgebiet Raumfahrttechnik feiert Kometenlandung

Mittwoch, 12. November 2014

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Die erste Landung einer Raumsonde auf einem Kometen wurde in der letzten Woche in der breiten Öffentlichkeit gefeiert. Auch das Fachgebiet Raumfahrttechnik nahm an zahlreichen Veranstaltungen teil, die die Öffentlichkeit auf die Landung einstimmten oder die Landung live verfolgten:

Am Tag vor der Landung lud das DLR_School_Lab_Berlin fast 1000 Schülerinnen und Schüler in die Urania ein. Cem Avsar vom Fachgebiet Raumfahrttechnik moderierte das Event, bei welchem die Details der Mission erklärt und eine virtuelle Reise durch das Universum unternommen wurden. Martin Buscher hielt zeitgleich im Nebenraum einen Vortrag über den langen Weg der Rosetta zum Kometen „Tschuri“. Dieser Vortrag fand im Rahmen der MathInside-Vortragsreihe des Forschungszentrum MATHEON statt. Dabei wurden die komplexen Bahnberechnungen und Manöver der Raumsonde für Laien verständlich erklärt und die vielen Fragen der wissbegierigen Schülerinnen und Schüler beantwortet.

Am Tag der Landung lud das DLR-Insitut für Planetenforschung die Öffentlichkeit in die Urania ein, um die ersten Ergebnisse der Landung zu verfolgen. Cem Avsar als Moderator kündigte Koryphäen aus der Kometen- und Raumfahrtforschung ein. Darunter waren Professor Dieter B. Herrmann (Astronom) , Professor Ralf Jaumann (DLR) und Harro Zimmer (Raumfahrtjournalist).

Auch am Fachgebiet Raumfahrttechnik fanden sich Studierende zusammen, um die Landung gemeinsam im Live-Stream zu verfolgen.

DLR Newsmeldung: http://www.dlr.de/dlr/desktopdefault.aspx/tabid-10252/356_read-12131/#/gallery/17167

Green Day am Fachgebiet Raumfahrttechnik

Mittwoch, 12. November 2014

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Am 12.11.2014 fand bundesweit der "Green Day" statt. An diesem Tag haben Universitäten die Möglichkeit, interessierten Schülerinnen und Schülern „grüne Aspekte“ ihrer Studiengänge zu präsentieren. Das Fachgebiet Raumfahrttechnik nutzte diese Veranstaltung, um den Schülerinnen und Schülern Lösungen zur Vermeidung von Weltraummüll näher zu bringen. Martin Buscher präsentierte eine Einführung in das Thema Weltraummüll und die Auswirkung für künftige Raumfahrtprojekte. Neben der Vorstellung der Lösungsansätze des Fachgebiets (Thomas Meschede über iBOSS) hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, eigene Ideen zur Vermeidung von Weltraummüll einzubringen. In einem Rundgang durch das Fachgebiet und das Forschungszentrum für Nanosatelliten beantworteten Philipp Werner und Danilo Költzsch abschließend Fragen zu aktuellen Forschungsprojekten.

Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Satellitenkommunikation

Montag, 20. Oktober 2014

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Am 20.10 fand das Kick-off für die Kooperation zwischen dem Fachgebiet Raumfahrttechnik und dem Deutschen Zentrum für Satellitenkommunikation (DeSK e.V.) statt.
Im Rahmen des Forschungsprojekts S-Net wird das DeSK eine UHF-Station in Backnang aufbauen um einen weiteren Zugang zur Auswertung von Satellitentelemetrie zu ermöglichen. Des Weiteren wird das DeSK mit ihrer Erfahrung und Expertise als Multiplikator dienen und Sichtbarkeit des S-Net-Projektes durch Öffentlichkeitsarbeit im Bereich der Satellitenkommunikation erhöhen.
Das Vorhaben S-Net ist ein Fördervorhaben des  Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) und verfolgt das Missionsziel, die Intersatellitenkommunikation von Satelliten-Schwärmen anhand von Nanosatelliten zu demonstrieren. 

Pressetermin Forschungszentrum Nanosatelliten

Mittwoch, 03. September 2014

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Am Mittwoch wurden Vertreterinnen und Vertreter diverser Medien zu einem Pressetermin ans Fachgebiet Raumfahrttechnik geladen. Anlass war die Eröffnung des Forschungszentrums Nanosatelliten am Institut für Luft- und Raumfahrt. Auf insgesamt 330 Quadratmeter entstanden hier ein Missionskontrollzentrum, ein Satellitenintegrationsbereich und diverse Arbeits- und Besprechungsräume. Hier sollen in Zukunft die vielen Satelliten des Fachgebiets Raumfahrttechnik integriert, getestet und betrieben werden. Der Präsident der TU Berlin, Prof. Dr. Christian Thomsen hielt eine Ansprache über die Bedeutung der Kleinsatelliten in Forschung und Lehre. Fachgebietsleiter Prof. Dr.-Ing. Klaus Brieß stellte die Raumfahrtaktivitäten der TU Berlin vor und zeigte den Gästen das neue Forschungszentrum Nanosatelliten.

 

Links:

Neues Forschungszentrum für Nanosatelliten der TU Berlin

Ein Herz für Nano-Satelliten

Winzlinge für den Weltraum

Der Satellit für die Handtasche

TU Berlin eröffnet Forschungszentrum für Nanosatelliten

Mini-Würfel sausen auf Datensuche um die Erde

TU hat neues Forschungszentrum für Kleinstsatelliten

Forschungszentrum für Kleinstsatelliten an TU

Mini-Würfel sausen auf Datensuche um die Erde

Spitzenreiter im Nanosatelliten-Bauen

Beitrag rbb Abendschau

 

 

Spacecamp Schüler/innen besuchen das Fachgebiet Raumfahrttechnik

Montag, 04. August 2014

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Am Montag besuchten ca. 20 Schüler/innen im Alter von 12 bis 17 Jahren das Fachgebiet Raumfahrttechnik. Die Gruppe vom FEZ Spacecamp entwickelt in den Schulferien einen CanSat, um bei einem Wettbewerb der ESA mitzumachen. Die wissbegierigen Schüler/innen waren gekommen um mehr über den Bau von Satelliten zu lernen. Cem Avsar zeigte den Schüler/innen die Möglichkeiten, die Studierende am Fachgebiet haben, um an praktischen Projekten mitzuwirken. Merlin Barschke erklärte anhand eines Modells des Satelliten TechnoSat die Herausforderungen bei der Entwicklung von Raumfahrtsytemen. Tobias Pfeffer hielt einen Vortrag über einen CanSat, der von Studierenden am Fachgebiet gebaut wurde. Eine Tour durch das Fachgebiet und viele spannende Fragen von den Schüler/innen haben die Veranstaltung abgerundet. Für die Zukunft erhoffen sich das FEZ orbitall und die TU Berlin eine enge Zusammenarbeit in der Ausbildung von Jugendlichen.

Gastvortrag für Schüler/innen im orbitall

Mittwoch, 28. Mai 2014

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Am 28.05.2014 luden das DLR School Lab und das orbitall im FEZ Schüler/innen zur Veranstaltung "Alex goes space" ein, um den Start von Alexander Gerst zur ISS Live zu verfolgen. Cem Avsar berichtete in einer Präsentation über die Internationale Raumstation auch über das alltägliche Leben der Astronaut/innen.

Eröffnungsfeier für das Forschungszentrum Nanosatelliten

Mittwoch, 21. Mai 2014

Das Fachgebiet Raumfahrttechnik feierte am 21.05.2014 die Eröffnung des neuen Forschungszentrums Nanosatelliten. Ausgestattet mit einem Missionskontrollzentrum, Satellitenintegrationslabor, Büro- und Besprechungsräumen sollen die Entwicklung und der Betrieb von Satelliten der TU Berlin weiter vorangetrieben werden.

Das Fachgebiet Raumfahrttechnik auf der ILA 2014

Dienstag, 20. Mai 2014

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Vom 20.05. bis 25.05.2014 konnten Besucher/innen der ILA 2014 die neusten Aktivitäten des Fachgebiets Raumfahrttechnik auf dem Messestand der TU Berlin betrachten. Die Ausstellungsschwerpunkte in diesem Jahr waren die Kleinsatellitenserie BEESAT, die Höhenforschungsrakete DECAN, das Rover Projekt SEAR und die Einführung des neuen internationalen Masterstudiengangs "Master of Space Engineering" (MSE).

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